Doping-Verdacht im Fussball: Liverpool-Profi positiv getestet

Gegen den Liverpooler Mamadou Sakho gibt es einen schweren Doping-Verdacht im Fussball. Sakho wurde bei einem Dopingtest in der Europa League positiv getestet. Der Abwehrchef von Jürgen Klopp kam auch im Viertelfinal-Rückspiel der Europa League gegen Borussia Dortmund zum Einsatz und erzielte das zwischenzeitliche 3:3. 

Doping-Verdacht im Fussball: Liverpool-Profi positiv getestet

Der Fussballprofi des FC Liverpool Mamadou Sakho sorgt für einen handfesten Doping-Verdacht im Fussball. Der 26-Jährige Abwehrchef aus der Premier League Mannschaft von Jürgen Klopp ist durch einen positiven Dopingtest aufgefallen. Nach dem Spiel im Achtelfinale der Europa-League gegen Manchester United am 17. März wurde Sakho positiv getestet. Er wird verdächtigt einen illegalen Fatburner genommen zu haben. Sakho und sein Verein, der FC Liverpool, haben nun bis zum 26. April eine Erklärung für die Auffälligkeiten bei der Europäischen Fussball-Union (UEFA) abzugeben. Daraufhin wird voraussichtlich die B-Probe von Sakho geöffnet und ebenfalls untersucht.

Sollte Mamadou Sakho auch in der B-Probe positiv auf verbotene Substanzen getestet werden, droht ihm eine lange Sperre. In einem vergleichbaren Fall wurde sein aktueller Teamkollege Kolo Toure für sechs Monate gesperrt. Dieser wurde in seiner Zeit bei Manchester City wegen der Einnahme von gewichtsreduzierenden Tabletten für sechs Monate gesperrt. Bei sechs Monaten liegt auch das Mindestmaß für Sakho. Schmerzhaft wäre diese Sperre nicht nur für Sakho, sondern auch für die französische Nationalmannschaft. Sakho würde im Sommer die Europameisterschaft im eigenen Land verpassen und dürfte nicht mitspielen.

Für Borussia Dortmund hat dieser Fall vermutlich keine positiven Auswirkungen. Mamadou Sakho erzielte zwar das zwischenzeitliche 3:3 im Rückspiel des Viertelfinales der Europa-League, doch eine Strafe für seinen Verein droht nicht. Nach den Regelungen der UEFA wird ein Verein erst bestraft, wenn mindestens zwei Spieler einer Mannschaft positiv getestet wurden. Dies kann allerdings nicht rückwirkend erfolgen, der Verein könnte aber für zukünftige Spiele vom Wettbewerb ausgeschlossen werden. Im aktuellen Fall scheint dies allerdings unmöglich, da außer Sakho bislang kein weiterer Spieler positiv getestet wurde. Für Sakho ist trotzdem erstmal Pause: Der FC Liverpool verzichtet bis zur vollständigen Klärung des Falles auf einen Einsatz des Abwehrchefs.

Ein weiterer Doping-Verdacht im Fussball kam vor Kurzem auch in Deutschland an die Öffentlichkeit. Dieser Sachverhalt ist allerdings deutlich harmloser als im Falle von Sakho: Der Kapitän des Zweitligisten MSV Duisburg Branimir Bajic hatte während einer Krankheitsphase das Asthma-Spray seines Sohnes benutzt. Dies enthielt die verbotene Substanz Salbutamol. Bajic meldete den Fall eigenständig der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) und verzichtete auf einen Einsatz im darauffolgenden Spiel. Er bekam vom Deutschen Fussball Bund eine Verwarnung und ist inzwischen wieder einsatzfähig.

Mehr über die Nationale Anti Doping Agentur findet ihr hier und für alle aktiven Sportler findet ihr hier eine Liste verbotener Substanzen, die ihr am Besten nicht benutzt 😉

Simon Becker

Simon ist 19 Jahre alt und Redakteur bei E4SY. Er studiert in Hamburg Sozialökonomie und arbeitet als Fußballtrainer.

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