Als Pionier in den Wilden Westen – Wir spielen die Aufbausimulation “Depraved”

Als Pionier in den Wilden Westen - Wir spielen die Aufbausimulation Depraved

In Depraved startest du als Pionier in die Weiten des Wilden Westens. Wir haben die wuselige Aufbausimulation der zwei deutschen Entwickler gespielt und verraten Euch, was der Wilde Westen in Depraved für Euch bereithält.

Als Pionier in den Wilden Westen – Wir spielen die Aufbausimulation “Depraved”

In Depraved startest du mitten im Wilden Westen, nur mit einem Planwagen und einigen Ressourcen und hast das Ziel eine blühende Wild-West-Stadt zu erbauen und deinen Bewohnern das Überleben zu sichern. Du suchst dir also einen Platz aus an dem du dein erstes Gebäude, dein Rathaus, errichten kannst. Von da an gestalten sich die ersten Schritte wie in einigen anderen Aufbauspielen auch: Du musst Häuser für deine Bewohnern bauen, Holzfäller und Steinbrüche bauen und für Nahrung sorgen.

In Depraved kannst du jedem deiner Bewohner, ähnlich wie in den Spielen Banished oder Foundation, eine eigene Rolle zuweisen. Deine Gebäude werden zum Beispiel nicht direkt errichtet, deine Hilfsarbeiter müssen erst das Material zur Baustelle transportieren und im Anschluss sorgt ein Baumeister für den Aufbau des Gebäudes. Auch Holzfäller oder Jäger werden von deinen Bewohnern aktiv dargestellt. Du hast die Möglichkeit das gesamte Geschehen nur von oben zu beobachten und zu delegieren oder du zoomst in die Aktionen deiner Bewohner heran und kannst ihnen direkt bei der Arbeit zu sehen. Für jede der Aktionen sind einzelne Animationen vorhanden, was definitiv ein Pluspunkt des Spiels ist!

Mehr als nur ruhige Aufbausimulation

Da das Spiel aber ja im Wilden Westen stattfindet, bleibt es nicht bei einer ruhigen Aufbausimulation. Deine Aufgabe ist es neben dem Aufbau der Stadt deine Bewohner vor wilden Tieren oder bösen Banditen zu beschützen. Nicht selten ist es mir am Anfang passiert, dass einige meiner Bewohner im Kampf mit Wölfen, Bären oder Banditen gestorben sind. Doch solange genug Wohnraum in deiner Stadt vorhanden ist, werden auch immer weiter neue Bewohner in deine Stadt ziehen.

Gelingt es dir die Bedürfnisse deiner Bewohner langfristig zu erfüllen, zum Beispiel im Verlaufe des Spiels Brot zu backen, Bier zu brauen oder eine Kirche zu bauen, so entwickeln sich deine normalen Pioniere in Siedler und später sogar in Kaufleute. Depraved überzeugt außerdem mit einer unglaublichen Detailtreue, so macht die Beschaffenheit des Bodens in der Landschaft zum Beispiel einen Unterschied, wie viel Getreide du in deiner Rinderfarm verfüttern musst. Auch die Ressourcen deiner Steinbrüche oder sogar des Brunnens, der deine Bewohner mit Wasser versorgt, sind von Ort zu Ort unterschiedlich stark begrenzt.

Langanhaltender Spielspaß

Das Spiel sorgt wirklich für langanhaltenden Spielspaß. Es macht großen Spaß die eigene Wild-West-Stadt weiterzuentwickeln und die eigenen Pioniere vor den Gefahren des Spieles zu beschützen. Perfekt und fertig ist das Spiel, dass sich aktuell bei Steam in der Early-Access-Phase befindet, jedoch noch nicht. Mir ist zum Beispiel die Laufgeschwindigkeit der Bewohner deutlich zu langsam, sodass ich das Spiel bisher nie in normaler Spielgeschwindigkeit gespielt habe, sondern immer beschleunigt, damit es nicht langweilig wird. Und auch den Bau von Gebäuden kann man zwar priorisieren, doch mir ist es schon häufiger passiert, dass meine Baumeister an drei Gebäuden gleichzeitig arbeiten, anstatt ein Gebäude nach dem anderen fertig zu stellen.

Dennoch kann ich das Spiel von den zwei deutschen Entwicklern des Entwicklerteams EvilBite sehr empfehlen. Mir macht das Spiel großen Spaß und es wird aktuell ja noch weiter am Spiel gearbeitet, wir dürfen also gespannt sein, was noch so kommen wird. Wenn ihr das Spiel also auch spielen möchtet, dann kauft Euch das Spiel doch hier bei Steam und unterstützt damit auch gleichzeitig das Entwicklerteam 😉

Simon Becker

Simon ist 19 Jahre alt und Redakteur bei E4SY. Er studiert in Hamburg Sozialökonomie und arbeitet als Fußballtrainer.

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