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Borderlands 3 - War es sein Geld wert

Borderlands 3 – War es sein Geld wert?

Ich habe mittlerweile Borderlands 3 einmal durchgespielt und habe meinen ersten Charakter auf das maximale Level gelevelt. Im folgendem werde ich darüber reden wie ich das Spiel fand, worauf ich noch warte und ob das Spiel sein Geld wert war. Ich habe 89,99€ für ‘Borderlands 3 Super Deluxe Edition’ als Vorbesteller bezahlt. Ich gehörte zu den Glücklichen, die noch in der Rabattaktion von Epic Games bestellt haben. Danach kostete die Version 99,99€. Mittlerweile kostet sie 119,99€.

Wie fand ich das Spiel?

Im Folgenden möchte ich auf ein paar Punkte eingehen. Die Story, das Gameplay, die Grafik und Performance und den generellen Spielspaß. Ich werde versuchen so wenig wie möglich zu spoilern, da das Spiel noch nicht so lange draußen ist. Daher werde ich für die Story nur Dinge aufgreifen, die man schon aus Trailern kennt oder vorangekündigt waren. Die Story wird daher mehr von mir kommentiert als zusammengefasst.

Story:

Zu Beginn des Spiels befinden wir uns als einer von 4 Kammerjägern auf dem altbekannten Planeten Pandora. Hier werden wir zum ersten Mal mit unseren neuen Feinden konfrontiert. Den Calypso Zwillingen. “Zwei” Sirenen, die versuchen wollen die Macht der Kammern für sich selbst zu nutzen. Dabei hilft ihnen ihre Reichweite in den Sozialen Medien. Die beiden sind nämlich Echo Stream Influenzer.

Das wars auch schon mit dem Inhalt der Story. Ihr braucht also keine Angst mehr zu haben, dass euch trotz Spoiler-Free-Tag unbekannte Storyelemente offenbart werden.

Borderlands 2 war storytechnisch für die Fans großartig. Das lag aber keineswegs an der Story selbst, die vom Setting bis auf einen nennen wir es mal Plottwist nicht besonders einfallsreich war. Nein die Fans haben die Story geliebt wegen eines Mannes. Handsome Jack. Ein perfekter Spielebösewicht. Genau das richtige Maß zwischen “Wie genial ist der denn?” und “Ich will ihm mit einem Löffel seine verdammten Augen aushöhlen!”. Daher waren viele Fans als es erste Trailerszenen gab sehr enttäuscht von Tyreen und Troy Calypso. Was nicht einmal an den beiden selbst lag, sondern an den überdimensional großen Fußstapfen, die sie zu füllen hatten.

Ich fand die Story von Borderlands 3 klasse. Es wurde unglaublich viel Liebe ins Detail gesteckt. Auch die Kalypso Zwillinge sind mir über die Zeit ans Herz gewachsen. Und mit ans Herz gewachsen meine ich, dass ich es nicht erwarten konnte ihnen mit meiner Shotgun das Maul zu stopfen. Gearbox hat mit Handsome Jack gezeigt, dass sie egoistische, liebenswerte, Arschloch-Bösewichte gut schreiben können. Mit Tyreen und Troy Calypso hat Gearbox gezeigt, dass sie es auch wiederholen können. Wenn man der Story folgt und Sidequests mit den beiden macht, findet man sie immer besser bzw. immer schlimmer.

Gameplay:

Das Gameplay war großartig. Ich habe in meiner Review zum Presseevent auf der Gamescom(Hyperlink einfügen) gesagt, dass ich es mit dem Controller sehr gut fand. Jetzt habe ich mit Maus und Tastatur gespielt. Es ist einfach nur schön das so spielen zu können. Die Action Skills lassen sich flüssig einsetzen, Gegnerhorden lassen sich angenehm ausschalten und Bosskämpfe sind wunderbar, wenn man sich nicht auf ein fremdes Kontrollmedium anstatt auf den Kampf konzentrieren muss.

Das Gungame ist wie schon vorher angesprochen genial. Alles fühlt sich mächtig an und wenn sich etwas nicht mächtig anfühlt, findet man schnell eine Alternative. Besonders schön ist es, dass man im ersten Spieldurchlauf das maximale Level erreichen kann. Das Level Scaling, welches dafür sorgt, dass du nicht überlevelt für Quests und Gegner bist, kann nämlich sofort erhöht werden sobald man die Story durchgespielt hat ohne ein neues Spiel starten zu müssen. Ich musste daher keine Mission zweimal machen um auf das maximale Level aufzusteigen. Das hält das Spiel frisch.

Das angesprochenen Level Syncing System ist auch wunderbar gelungen. So konnte ich problemlos bei Freunden reinjoinen, die in der Story nicht so weit waren oder deren Charaktersave abgeraucht ist.

Grafik & Performance:

Einer der Hauptkritikpunkte seit dem Launch am PC sind massive Grafik- und Performanceprobleme. Ich will hier nichts kleinreden, besonders nicht weil Kollegen von mir ganze Charaktersaves abgestürzt sind. Ich persönlich hatte kaum Probleme. Ab und an ein kleiner Ruckler bei zu vielen Gegnern oder aufwendigen Grafikeffekten war das schlimmste was ich erlebt habe. Ich habe dazu eine GTX1050 Ti, einen AMD FX-8370 Eight Core Prozessor und eine Sandisk SSD verbaut. Nichtsdestotrotz sollte so etwas nicht passieren, da es zweifellos möglich wäre einen stabileren PC-Port zu haben.

Spielspaß:

Ich hatte im Jahr 2019 nicht mehr so viel Spaß an einem Spiel wie bei Borderlands 3. Ich glaube ich hatte in den letzten Jahren nicht so viel Spaß wie bei Borderlands 3.  Sowohl alleine als auch im Coop.

Ich traf mich mit zwei Freunden im Discord, damit wir direkt um 1:00 Uhr loslegen konnten. Wir waren tierisch gehypet. Beim Launch des Spiels, fühlte ich mich wieder wie ein kleines Kind an Weihnachten. Bis 2:00 Uhr haben wir zu dritt gespielt, dann ging einer, da er früh aufstehen musste. Bis um 5.30 Uhr spielten wir zu zweit weiter. Aufgehört haben wir nur, weil der andere um 14 Uhr in die Vorlesung musste. Am nächsten Tag ging es dann weiter. Besagter Freund ging den Tag auch nicht in seine Vorlesung. Es war einfacher, ehrlicher Spaß den wir an dem Spiel hatten. Wir haben es auch innerhalb der ersten 2 Wochen durchgespielt gehabt.

Worauf warte ich noch?

Gameplay:

Ich warte eigentlich nur noch auf Buffs für den Operative, den ich gespielt habe. In den höheren “Mayhem Modes” wird es verdammt schwer mit ihm klar zu kommen, wohingegen andere Charaktere einfach durch alles durchpflügen.

Natürlich erwartet man auch geile DLCs wie man sie von Borderlands- Spielen gewohnt ist.

Performance:

Ich wünsche mir einen bessere Performance für den PC und kleinere Bugfixes. Beispielsweise, dass sich keine Textpassagen ständig wiederholen, obwohl man diesen Teil der Story schon abgeschlossen hat. Diese Änderung sind aber bereits angekündigt.

Quality of Life:

Das was ich vor allem anderen haben möchte ist, dass es möglich ist die Entwickler-Intros und die Anfangscutscene zu überspringen, wie es bei Borderlands 2 auch der Fall war.Ich muss nicht jede Cutscene überspringen können. Die große am Anfang würde mir schon reichen.

Fazit:

Für mich war Borderlands 3 definitiv sein Geld wert. Ich muss aber sagen, dass einige Vorbesteller-Boni meist nur für einen Lacher gut waren anstatt, dass sie mein Gameplay bereichert haben. Der Preis den ich gezahlt habe, ist trotzdem gerechtfertigt, da ich dafür ein AAA-Spiel und einen Season Pass für künftige DLCs bekommen habe. Desweiteren habe ich extrem viel Spaß an dem Spiel. Daher sage ich holt euch entweder das Spiel selbst und dann wenn ihr Bock habt die DLCs oder direkt die “Super Deluxe Edition” mit Season Pass. Nur für die “Deluxe Edition” würde ich kein zusätzliches Geld ausgeben, da diese Boni nicht wirklich einflussreich sind.

Über Kevin Muhlack

Kevin ist 20 Jahre alt und Redakteur bei E4SY. Er studiert Wirtschaftsmathematik an der Universität Hamburg.

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