Beruf interne Revision

Berufe, die nicht jeder kennt: Interne Revision   

Im heutigen Artikel stellen wir euch einen Job vor, der wenigen Leuten bekannt und trotzdem extrem wichtig ist. Die Stichworte Strategieplanung und interne Revision mögen im ersten Moment abschreckend klingen, sind oft jedoch gar nicht so trocken wie sie scheinen.

Ursprünglich wusste ich nicht was ein interner Revisor eigentlich macht. Zugegeben: Durch mein Studium der Medizin kenne ich mich im Bereich von Controlling, Beratung und Revisionen nicht wirklich gut aus. Bei der Recherche zu dem Arbeitsfeld fällt mir allerdings schnell auf, dass fast jeder den Beruf des internen Revisors kennt, jedoch lediglich die Berufsbezeichnung nicht immer.

Was macht jemand in der internen Revision?

Revision kommt aus dem lateinischen „re-„ = wieder/ zurück und „videre“ = ansehen. Übersetzt bedeutet als die Berufsbezeichnung, dass man eine Firma intern überprüft. Egal ob Arbeitsabläufe, Finanz- und Rechnungswesen oder Zukunftsplanung: Der interne Revisor hat die Aufgabe einer menschlichen, omnipräsenten Überwachungskamera und berät und optimiert auch im Zweifelsfall. Das Ziel ist hierbei meistens eine Effizienzsteigerung und eine gleichzeitige Risikominderung. Außerdem arbeiten Menschen aus solchen Abteilungen oft mit der Geschäftsleitung von einem Unternehmen zusammen, um ihnen bei wichtigen Entscheidungen  Handlungsalternativen aufzeigen zu können oder Kapazitäten im Unternehmen einzuschätzen.

Wo kann man als interner Revisor arbeiten und was muss man dafür können?

Revisoren müssen Teamplayer und gleichzeitig Beobachter sein. Neben einer schnellen Auffassungsgabe sollte man auch eine gute Menschenkenntnis besitzen. Einen idealen Revisor zeichnet zudem aus, dass er sich nicht in kleinen Prozessen verstrickt, sondern stets bemüht ist einen Schritt raus zu treten und das große Ganze zu bewerten. Dabei führen unterschiedliche Wege in die Position eines internen Revisors:

  • Studium: In den meisten wirtschaftlichen Studiengängen wie BWL, Wirtschaftswissenschaften oder Financial Management ist interne Revision Teil der Lehre. Wenn man also seinen Bachelor in einem der Studiengänge abgeschlossen hat, so kann man in der Revision seinen Schwerpunkt legen.
  • Berufsausbildung: Für einen Job in der Revision muss man allerdings nicht immer studiert haben. Oft ist es sogar gewünscht, vorher in einem anderen Bereich des Unternehmens tätig gewesen zu sein, um einen besseren Überblick zu bekommen
  • Weiterbildung:Dieser Punkt erklärt sich von selbst. In diversen Seminaren oder Kursen für die Interne Revision kann man alle ihren Facetten und Prozessen lernen und dann im Unternehmen anwenden.

Wo kann ich als interner Revisor arbeiten?

Wer einmal einen Blick auf den Arbeitsmarkt wirft wird feststellen: Überall! Sowohl kleine und mittelständischen Unternehmen, als auch Dax-Konzerne und Bundesministerien brauchen jemanden, der die Prozesse eines Unternehmens überwacht und optimiert. Sogar im Ehrenamt (wie z.B beim Deutschen roten Kreuz oder bei der Feuerwehr) sind mittlerweile immer wieder Menschen im Einsatz, die ein Auge auf die hauseigenen Abläufe haben.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass viele von uns schon mal von dem Job des internen Revisors gehört haben, jedoch oft mit der Berufsbezeichnung nichts anfangen können. Die interne Revision ist ein extrem wichtiger Teil eines Unternehmens und einer der in der Zukunft wahrscheinlich noch an Bedeutung hinzugewinnen wird!

Über Jonah Grütters

Jonah ist 21 Jahre alt und Redakteur bei E4SY. Er studiert Humanmedizin an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Seine Freizeit verbringt er mit Kampfsport, Schwimmen, Klavier spielen, Hochschulpolitik und Gaming.

Auch ansehen

Containerdienste und ihr praktischer Service bei der Abfallentsorgung

Containerdienste und ihr praktischer Service bei der Abfallentsorgung

Container tauchen an vielen Baustellen auf. Neben ihrer Funktion für das Gewerbe können sie aber …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.