Biss zur Mitternachtssonne - Buchrezension

Biss zur Mitternachtssonne – Buchrezension

Twilight hatte seine Zeiten. Vor einigen Jahren war der Hype um die Liebesgeschichte zwischen einem Vampir und Menschen enorm, doch mit den Jahren wurde die Geschichte an sich und der Film immer mehr kritisiert und verdrängt. Nun hat sich Stephenie Meyer endlich entschieden die Geschichte wieder aufleben zu lassen, nach 15 Jahen veröffentlicht sie ihr neues Buch für die treuen Fans, welche die Bücher und Filme bis heute noch in ihren Herzen haben. Empfehlenswert für jeden, der die Story von einer neuen Perspektive wieder erleben möchte.

Inhalt

Das Buch ist der erste Teil von der twilight Saga aus der Sicht von Edward Cullen. Die Geschichte hat an sich keine Veränderungen und alles hat den gleichen Verlauf. Aber für alle die noch nicht davon gehört haben, hier eine kurze Zusammenfassung:
Bella Swan zieht von Phoenix, Arizona zu ihrem Vater nach Forks. Dort schafft sie es sich langsam mit ihren neuen Mitschülern anzufreunden und findet Interesse in der Familie Cullen. In der Schule stehen die Cullens ab. Die fünf Geschwister scheinen anders zu sein, als alle anderen, denn sie sehen perfekt aus und geben sich nicht mit anderen Mitschülern ab. Nachdem Edward Cullen sie vom sicheren Tod rettet, wird sie in die Welt der Vampire hineingezogen und erfährt, was die Familie Cullen auf sich hat. Aus dem Interesse entwickelt sich Liebe und schon bald sind Edward und Bella zusammen. Doch ihre Beziehung zieht mehr Probleme mit sich, als eine zwischenmenschliche, denn Bellas Leben ist dauernd bedroht vom Durst und Verlangen von Edward. Das besondere an “Biss zur Mitternachtssonne” sind aber die Erzählungen von Edwards Sicht. In vielen Situationen erfährt man Hintergrundinformationen, die den Lesern beim Original verborgen geblieben sind. Auch die Eindrücke von Edward geben Einblick in eine ganz andere Welt.

Mein Eindruck

Die Liebe der beiden war vielen ein Rätsel, denn in der Ersterzählung waren die einzig ersichtlichen Gründe für die Bindung von Bella und Edward das bestiale Verlangen von Edward, Bella zu fressen. Oft wurde die Oberflächlichkeit ihrer Liebe kritisiert und die ungesunde Partnerschaft erwähnt, doch aus der Sicht von Edward erhält die ganze Geschichte eine ganz andere Bedeutung. Die inneren Konflikte und Gedanken von Edward schaffen es eine viel bessere Entwicklung der Geschichte zu geben, weil man mehr Informationen und Details zu lesen bekommt. Z.B. wird fast 7 Seiten lang beschrieben, wie Edward plant in der ikonischen Biologie Szene alle Mitschüler zu töten, um in Ruhe Bellas Blut zu genießen, wenn das nicht romantisch ist weiß ich auch nicht. Das Buch hat auch knapp doppelt so viele Seiten wie das Original. Selbst der Charakter von Bella wird deutlicher und man erkennt ihre Fassetenartigkeit. Viele Kritiker betonten die Emotionslosigkeit von Bella, im Buch aber auch insbesondere im Film. Aus Edwards Sicht und seinen Wahrnehmungen nach werden Gründe für Bellas Verhalten nochmal deutlicher beschrieben. Z.B. der Fakt, dass Bella frühzeitig Erwachsen werden musste, wird in “Biss zur Mitternachtssonne” genauer Thematisiert. Als Edward sie und ihre Taten genauer betrachtet erkennt er ihre Fürsorglichkeit, von der man aus ihrer Sicht nicht wirklich was mitbekommt. Alle Situationen nehmen ganz andere Wendungen an, wenn an Edwards Gedanken und Erinnerungen ließt. Die Geschichte wird Spannender und genauer. Auch erfährt man Specials von denen Bella selber nichts mitbekommen hat, wie z.B. was Edward Nachts in ihrem Zimmer macht oder was es mit dem Wasserflaschendeckel auf sich hat.

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Was hält ihr von twilight? Habt ihr Anregungen oder Fragen? Dann hinterlasst gerne ein Kommentar.

Über Kinga Sadovskaia

Kinga Sadovskaia 17 Jahre alt und seit 2020 e4sy Redakteurin. Momentan Schülerin und arbeitet an ihrem Abitur. Ihre Freizeit verbringt sie am Liebsten mit lesen, schreiben und musizieren.

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