Buchrezension Von der Herausforderung, ein Stoiker zu sein

Buchrezension: Von der Herausforderung, ein Stoiker zu sein

Wieso greifen uns Rückschläge emotional an? Und wie lasse ich mich nicht von Emotionen beherrschen, sondern übernehme die Kontrolle über sie? William B. Irvine beschriebt diese und weitere Probleme in seinem Buch „Von der Herausforderung, ein Stoiker zu sein“.

Über das Buch

Nach seinem Bestseller „Eine Anleitung zum Guten Leben“ veröffentlichte William B. Irvine eine Weiterführung in den Stoizismus „Von der Herausforderung, ein Stoiker zu sein: Ein philosophisches Handbuch für mehr Stärke, Seelenruhe und Resilienz“ mit annähernd 200 Seiten.
Das Buch gliedert sich in vier Kapitel, welche sich nochmals in mehre kleine Sektorten unterteilen, diese befassen sich unter anderen mit dem Umgang mit Herausforderungen, der Psychologie von Rückschlägen, den stoischen Ideologien, welche dabei helfen sollen Probleme zu lösen. Das Buch ist keine Einleitung in den Stoizismus, sondern viel mehr eine Fortsetzung seines ersten Buches „Eine Anleitung zum gutes Leben“, weshalb es nicht für komplette Anfänger zu empfehlen sind.
Auf den ersten Seiten wird eines der wichtigsten Prinzipien des Stoizismus durch eine emotionale Geschichte beschrieben:

,,Wir können nicht immer kontrollieren, was in unserem Leben geschieht…, doch wir können immer kontrollieren, wie wir mit dem umgehen, was geschieht.“ (1. Auflage 2022, München, S.47)

Mehrere solcher Geschichten zeigen die Widerstandsfähigkeit gegenüber Rückschlägen, um dem Leser zu verdeutlichen, dass Menschen viel Kraft haben und jeder in der Lage ist Rückschläge zu ertragen. Auch sind mehrere Methoden aufgeführt, welche dabei helfen sollen sich von Rückschlägen zu distanzieren, wie z.B. die mentale Einstellung, dass man Rückschläge als Herausforderungen und nicht als unlösbare Hindernisse zu sehen.

Meine Meinung

Das Buch bildet einen schließenden Kreis, indem es mit einer kleinen Flughafenszene anfängt und endet. Das Buch ist leicht zu lesen und nicht all zu lange, was das Lesen sehr schnell gestaltet. Als Einsteigerbuch ist das Werk nicht zu empfehlen, da es eher eine weiterführende Lektüre ist und sie nicht viel zur Geschichte und den Kerngedanken des Stoizismus nicht so gut fasst.
Die Beispiele von Rückschlägen, welche der Autor gewählt hat sind mir manchmal sehr mild vorgekommen, was sich so anfühlte, als würde sich jemand über sehr unbedeutende Probleme beschweren, während es manchen Menschen sehr viel schlechter geht.

Ich finde die Idee des Autors Philosophie und Psychologie in einem Buch zu vereinen sehr interessant, würde mich aber über mehr literarische Belege zum Thema Psychologie und den Umgang mit Wut freuen freuen. Insgesamt finde ich da Buch nicht besonders hervorstechend und kann es nur an bereits eingelesene Interessenten an der Philosophie des Stoizismus empfehlen.

Wenn ihr das Buch spannend findet, könnt ihr es hier über Amazon kaufen und so unser Magazin unterstützen. Habt ihr das Buch gelesen? Und wenn ja wie fandet ihr es? Hinterlasst eure Fragen und Anregungen gerne in den Kommentaren!

Über Kinga Sadovskaia

Kinga Sadovskaia 17 Jahre alt und seit 2020 e4sy Redakteurin. Momentan Schülerin und arbeitet an ihrem Abitur. Ihre Freizeit verbringt sie am Liebsten mit lesen, schreiben und musizieren.

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