Was ist Crowdlending? – Geld verdienen mit Peer-to-Peer-Krediten

Was ist Crowdlending - Geld verdienen mit Peer-to-Peer-Krediten

Crowdlending ist, neben Crowdfunding und Crowdinvesting, die dritte Form der Schwarmfinanzierung. Mittlerweile verbreitet sich Crowdlending auch in Deutschland. Beim Crowdlending verleihen Privatpersonen Kredite an andere Privatpersonen oder Unternehmen und verdienen dadurch Geld. Wir erklären Euch genau wie das geht und wo auch ihr das machen könnt.

Was ist Crowdlending? – Geld verdienen mit Peer-to-Peer-Krediten

Beim Crowdlending vergibt eine Gruppe an Personen einen Kredit an eine Einzelperson oder ein Unternehmen (Crowd = Gruppe an Menschen, Lending = Kreditvergabe). Die Kreditnehmer zahlen diesen Kredit mit Zinsen an die Kreditgeber (Investoren) zurück. Die Kreditgeber legen ihr Geld also nicht bei einer Bank an und erhalten dort Zinsen für ihr Geld. Sie leihen ihr Geld, gemeinsam mit anderen Kreditgebern, einer anderen Person und erhalten dafür Zinsen, die deutlich höher ausfallen als auf dem Sparbuch. Leihen sich Gleichgestellte, also zwei Personen, Geld, so spricht man auch von “Peer-to-Peer-Krediten” (Peer = Gleichgestellter). Leiht eine Person einem Unternehmen sein Geld, so spricht man von “Peer-to-Business-Krediten”.

Crowdlending in Deutschland und anderswo

In Deutschland gibt es bereits einige Plattformen, die das Crowdlending auch hierzulande ermöglichen. Drei davon stellen wir Euch hier vor:

  • Funding Circle ist der britische Marktführer der Crowdlending-Plattformen. Mittlerweile ist Funding Circle auch in Deutschland weit verbreitet und hat bereits viele erfolgreiche Kredite vermittelt. Bereits ab 100€ kann man sich an einem Kredit beteiligen und erhält dabei zwischen 2,79 % p.a. und 15,61 % p.a. Der Schwerpunkt von Funding Circle liegt auf der Finanzierung von Unternehmenskrediten. (Noch nicht getesetet)
  • Lendico ist eine deutsche Plattform für Privat- und Firmenkredite. Geld anlegen lässt sich bereits ab 25€ pro Kredit. Zins- und Tilgungszahlungen werden monatlich an den Kreditgeber überwiesen. Je nach Anlagestrategie erhält der Kreditgeber zwischen 2,00 % p.a. und 8,00 % p.a. In diese Berechnungen hat Lendico mögliche Zahlungsausfälle bereits einberechnet, der exakte Gewinn kann also auch höher oder niedriger ausfallen. (Nach Test von Tim Senger, nicht zu empfehlen)
  • auxmoney  hat seinen Firmensitz in Düsseldorf und vermittelt ausschließlich Kredite an Privatpersonen. Auch hier lässt sich Geld bereits ab 25€ pro Kredit anlegen. Bei auxmoney liegt die erwartete Rendite zwischen 3,0 % p.a. und 6,8% p.a. Die Experten der Plattform empfehlen 2.500 € auf 100 Kreditprojekte zu verteilen. Dies verspricht eine sichere Gesamtrendite. Bei der Zusammenstellung hilft der Portfolio-Builder von auxmoney. (Nach Test von Tim Senger, nicht zu empfehlen)

Des Weiteren  gibt es auch verschiedene Crowlending-Seiten, die Kredite im Europäischen Ausland vergeben.

  • Mintos ist eine Seite die im Baltikraum, China und Spanien Kredite vergibt.  Schön ist, an dieser Platform, dass man mit bereits 10€ loslegen kann und damit eine Rendite bis über 14% p.a. erzielen kann. Mein Kollege Tim Senger, hat diese Plattform bereits getestet und kann sie weiter empfehlen. Wenn ihr einen Bonus von 1% auf euer investiertes Geld bekommen möchtet, könnt ihr den Code DHLMCQ verwenden. Dieser Bonus wird nach 30, 60 und 90 Tagen abhängig von der Höhe eures investieren Geldes ausbezahlt.

Ist Crowdlending risikofrei?

Crowdlending ist nicht vollständig risikofrei. Im allerschlimmsten Fall kann der Kreditgeber sein komplettes Geld verlieren. Dies passiert, wenn der Kreditnehmer Privatinsolvenz  anmelden muss und den Kredit damit nicht mehr zurückzahlen kann oder das kreditnehmende Unternehmen eine Unternehmensinsolvenz anmelden muss. Dann kann der Kredit ausfallen und der Kreditgeber erhält entweder nur einen Teil, oder sogar gar nichts zurück. In diesem Fall übernehmen auch die Crowdlending-Plattformen keine Haftung.

Das Risiko eines vollständigen Kapitalverlustes lässt sich mit einer vernünftigen Anlagestrategie jedoch deutlich minimieren. Aufgrund von geringen Mindestanlagesummen lässt sich das eigene Kapital auf viele verschiedene Kreditnehmer aufteilen. Dadurch werden die Risiken auf viele verschiedene Kreditnehmer verteilt. Der Ausfall bedeutet somit nicht den Verlust des gesamten Kapitals und kann durch andere erfolgreiche Kredite wieder ausgeglichen werden.

Wirst du Crowdlending ausprobieren oder hast du sogar bereits Erfahrungen damit gesammelt? Wenn du weiteres Interesse am Thema Investieren hast, schaue unbedingt mal bei Jugend investiert! vorbei 😉

Simon Becker

Simon ist 19 Jahre alt und Redakteur bei E4SY. Er studiert in Hamburg Sozialökonomie und arbeitet als Fußballtrainer.

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1 Antwort

  1. Tim Senger sagt:

    Mintos ist einfach nur super, meine Rendite dort beläuft sich auf um die 13% p.a. 😀
    Von Auxmoney und Lendico würde ich dringend abraten, kein gutes System und vor allem Hohe Gebühren sorgen dafür, dass man Geld verliert und nicht verdient. Funding Circle habe ich noch nicht getestet.

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