Buchtipp Blackout

Buchtipp: Blackout

Dieses Jahr stellte und vor Herausforderungen, denen wir als moderne Gesellschaft so noch nicht begegnet sind. COVID-19 löste auf der gesamten Welt eine Welle von Skepsis und Angst hervor. Viele Menschen haben Hamsterkäufe gemacht und andere haben ihren Arbeitsplatz verloren. Zum ersten mal tritt eine Krisensituation auf die Generationen y und z.

Aber was wäre, wenn das ganze Stromsystem zusammenbrechen würde? Wir kein fließendes Wasser, kein Benzin, keine Heizung und keinen Strom zum Kochen hätten? Für all jene, die ein gutes Apokalypse-Buch vermisst haben: Blackout von Marc Elsberg.

Inhalt

Die Geschichte handelt von dem Zusammenbruch der Stromsysteme in ganz Europa. Aus verschiedenen Sichten bekommen wir zu sehen, wie die Menschen mit dieser Situation klar kommen und wie die Regierung und die Zuständigen versuchen alles wieder auf die Beine zu bekommen, doch alles erweist sich schwieriger als gedacht, denn der Stromausfall, der nur einen bis zwei Tage lang dauern sollte, verwandelt sich in ein Desaster. Niemand weiß warum die Stromkraftwerke abgestürzt sind und die Bürger geraten langsam in Panik. Der Informatiker und Hacker Piero Manzano entdeckt in seinem Stromzähler einen fremden Code, der nicht da sein sollte. Als er seine Entdeckung der Polizei mitteilen will, stößt er auf heftigen Widerstand und wird nicht ernst genommen. Doch Manzano gibt nicht so schnell auf und versucht sich Zuhörer zu verschaffen, denn wenn das was er vermutet wirklich stimmt, ist es mehr als ein Unfall und der Stromnetz wird möglicherweise nicht wieder so schnell wiederhergestellt werden. Sind es möglicherweise Terroristen? Russen, Chinesen oder die Amerikaner? Wer profitiert von einem Zusammenbruch der Gesellschaft in Europa?

Eindruck

Das Buch ist nicht für schwache Nerven. Jeder, der sich nach einem längeren Roman sehnt, wird sich mit Blackout nicht vergriffen haben, denn die 800 Seiten bieten eine lange Unterhaltung, die keineswegs überzogen ist, denn die Perspektivenwechsel und die Entwicklung der Geschichte sind sehr gut gelungen. Das Fachwissen zu den Einzelnen Elementen hat mich wirklich beeindruckt, dahinter müssen sich einige Stunden an Recherche befinden. Obwohl ich kein Computerprofi bin, haben mich viele Elemente sehr interessiert und waren einfach erklärt, sodass man mehr oder minder nachvollziehen konnte, was für Probleme aufgetaucht sind und wie man sie zu lösen versucht. Die Personagen sind liebenswert und schon nach einigen Seiten des Durchblätterns, habe ich sie zu lieben gelernt. Es gibt mehrere Höhepunkte, die mich gefesselt haben und ich nicht aufhören konnte zu lesen, eher die Situation sich ein wenig entspannt hat. Die letzten acht Tage des Lesens waren ein purer Genuss und haben mir nochmals die Augen geöffnet, wie wichtig ein Essensvorrat ist, der in Krisensituationen Leben rettet.

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Über Kinga Sadovskaia

Kinga Sadovskaia 17 Jahre alt und seit 2020 e4sy Redakteurin. Momentan Schülerin und arbeitet an ihrem Abitur. Ihre Freizeit verbringt sie am Liebsten mit lesen, schreiben und musizieren.

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