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Gamereview - Borderlands 2 DLC Commander Lilith The Fight For Sanctuary

Gamereview – Borderlands 2 DLC Commander Lilith & The Fight For Sanctuary

Um den Hype um Borderlands 3 rum voranzutreiben, haben die Entwickler ein kostenloses DLC für den Vorgänger rausgebracht. Alle Infos drumherum findet ihr in diesem Artikel!

Die Story

Lilith & The Fight For Sanctuary spielt nach den Ereignissen von Borderlands 2 und Tales from the Borderlands. Es beginnt damit, dass die Crimson Raider sich zusammengesetzt haben, um die Vault Map zu entschlüsseln. Der Plan ist Pandora zu verlassen und die Kammern zu finden, bevor sie in die falschen Hände gelangen. Allerdings greift währenddessen Colonel Hector, Leiter einer Dahl Battalion Sanctuary an und infiziert die Stadt mit einem Giftgas. Lilith kann noch die Crimson Raider aus der Stadt teleportieren, aber Hector bekommt den Vault Key. Nun muss der Spieler die Welt vor der Infektion bewahren.

Bossfights

In diesem DLC gibt es drei Hauptbossfights: Uranus-Bot, Cassius und Hector selbst.

Der Uranus-Bot (pun intended) ist ein Riesenroboter, welcher große Ähnlichkeiten zu Saturn hat, selbst in den attack patterns. Es befindet sich am Ende von Helios Fallen und anders als Saturn hat es Crit-Spots and den Armen. Dadurch wird dieser Roboter sehr viel leichter zu besiegen. Falls man down geht, kann man sich auch an den kleineren Robotern wieder einen Second Wind beschaffen. Uranus eignet sich sehr zum Farmen, da es einen gigantischen Loot-Pool besitzt. Grundsätzlich droppt es nämlich alles. Mit etwas Glück bekommt man auch den Bosseigenen Granaten-Mod Drop The Electric Chair. Anschließend gibt es auch noch einen Trophäenraum mit sechs Kisten, die manchmal ganz guten Loot hervorbringen.

Cassius ist der verrückte Wissenschaftler, der das Giftgas erfunden hat und selbst zum Opfer gefallen ist. Deswegen sollen wir sein Leid beenden. Letztlich ist er meiner Meinung nach einer der einfachsten Bosse im gesamten Spiel. Man kann ihn einfach slaggen und mit einer Waffe mit Feuerschaden ist er meist schon innerhalb einer halben Minute besiegt. Auch er besitzt den enormen Loot-Pool, allerdings muss man jedes Mal wieder durch die gesamte Map vorher laufen, was sehr zeitineffizient ist.

Hector ist der Final Boss, der sich anfühlt wie ein krasser Gegner, aber irgendwie doch nicht so viel macht. Stattdessen ist er einfach nur tanky. Er wird selbst zu einer statischen Riesenpflanze, mit nur wenigen Attackmoves. Stattdessen spawnen viele kleinere Gegner. Für eine große Ankündigung war der Bossfight leider etwas unterwältigend und dauerte stattdessen einfach nur lang. In der Hauptquest droppt er immer mindestens eine Waffe, die mindestens Legendary Rarität besitzt. Ihn zu farmen ist sehr unpopulär, da seine Drop-Rate danach nicht besonders groß ist und er meist nur einen Effervescent-Skin droppt.

Nebenquests

Die Nebenquests sind alle mit viel Liebe aufgebaut. So darf man zum Beispiel Dr. Zed dabei helfen ein Gegenmittel zu finden, um Tannis für sich zu gewinnen, ein Geschenk von Brick für Mordecai zusammenbauen oder auch einfach Scooter zu verewigen. Außerdem gibt es eine witzige an Bitcoins angelehnte Nebenquest, namens Claptocurrency. In der get es darum “Cryptomining” zu betreiben, damit Claptrap reich und unabhängig werden kann. Allerdings fällt (wie erwartet) der Kurs auf 0 zurück bzw. ist nie angestiegen. Auch für Vaughn darf man ein bisschen was erledigen, so will er einen neuen Bandit-Clan eröffnen, scheitert aber in großer Stimmung und erinnerte mich zum Teil ein wenig an die X-Force Skydiving-Szene von Deadpool 2. Das Beste ist aber, dass man auch von den Nebenquests Legendaries bekommt. Dazu gehören die Overcompensator und die Amigo Sincero, aber auch Hector’s Paradise, welche man in einer Quest bekommt, in der man mehr über seine Vergangenheit erfährt.

Loot??

Im neuen DLC wurde eine neue Kategorie an epischem Loot vorgestellt: Effervescent. Sie sind noch seltener, als Legendaries und Pearlescents und man kann sie an ihren Regenbogenfarben erkennen. Letztlich handelt es sich meist um Reskins von alten Legendaries, wie zum Beispiel die “Nirvana” ein Reskin der “Hellfire” ist. Gedroppt werden sie natürlich von allen Bossen, aber auch von kleineren Gegnern wie z.B. die Sand Worms (und ihre Queens) oder auch von Minibossen wie die vier Lieutennants aus der Nebenquest “BFFFs”. Zusätzlich gibt es sie in allen Ausführungen, als Waffe, Granatenmod, Klassenmod, Artefakt, Schild oder auch Skin. Einige sind sogar als Set ausgelegt. So haben die Toothpick,  das Mouthwash-Artefakt und der Retainer-Shield eine Harmonie und verstärken sich gegenseitig.

Die Toothpick: Immer als Feuer-Element, die wahrscheinlich stärkste aller Effervescents.

Ansonsten gilt zu erwähnen, dass ich das Gefühl hatte eine Menge Eridium gedroppt zu kriegen. Die Menge ist vergleichbar mit der aus dem Tiny Tina DLC. Anstelle von Chest-Mimics gibt es nun Necrotizing Loot Chests, welche die Chance haben Waffen jeglicher Rarität zu droppen.

Raidboss: Haderax the Invincible

Haderax the Invincible ist der neue Raidboss in diesem DLC. Man kann die Quest freischalten, indem man erst die Mainstory durchspielt und dann zu Sir Hammerlock reist. Die gigantische mit Höhenunterschieden ausgestattete Arena findet man in der Nähe von The Burrows. Um den Kampf gegen den Riesensandwurm zu starten muss man wie immer 20 Eridium bezahlen. Zusätzlich ist das Effervescent Set Retainer+Toothpick+Mouthwash sehr gut geeignet für diesen Bosskampf. Der Speedboost ist nämlich nicht nur gut zum Ausweichen, sondern hilft dem Spieler auch die höheren Ebenen zu beklettern. Diese sind relativ praktisch, um viel Schaden anzurichten, da man von dort aus die Crit-Spots sehr gut sehen kann.

Haderax besitzt 5 (bzw. 6) Variationen an Attacken

  • Es wirft einen Säurebeutel, der in einem Bereich Corrosive-Damage anrichtet. Auch hier ist der Retainer-Shield sehr praktisch, da er Immunität gegen Corrosive-Damage gewährleistet.
  • Jedes Mal wenn es sich eingräbt und rauskommt wirft es Slag-Spikes, welche, wenn sie treffen, einen definitiv ins Health Gate bringen.
  • Ein Body Slam, wenn man sich auf den mittleren Plattformen der Arena befindet.
  • Es spuckt eine Reihe an Corrosive-Schleim, wenn man auf den Plattformen in der Mitte der Arena ist.
  • Eine Art Steinhagel, wo Felsen vom Himmel fallen. Am Besten versteckt man sich unter den Plattformen.
  • Und zuletzt frisst es dich, wenn du versuchst über den Tunnel zu The Burrows zurückzufliehen

Am Besten ist es, sich mit Waffen auszurüsten, die eine hohe Slag-Chance haben und dann auf eine high-DPS Waffe zu wechseln. So könnte man z.B. eine Slag-Conference-Call nehmen und dann zur Lyuda/DPUH wechseln. Wichtig ist, dass man bei einer gewissen Menge an Schaden, den Boss betäubt, sodass man ein paar einfache Schüsse landen kann. Danach fängt es aber an Leben zu generieren, indem es sich immer wieder ein- und ausgräbt. Währenddessen muss man einen Statuseffekt (am Besten Slag/Feuer) anwenden, um die Heilung zu verhindern. Als Preis bekommt man dann einige legendäre Lootchests, von denen man Waffen jeglicher Rarität bekommen kann.

Fazit

Insgesamt hat mir dieses DLC sehr viel Spaß gebracht und den Hype um Borderlands 3 weiter entfacht. Die Musik war wie immer absolut klasse, in Helios Fallen habe ich sogar Rick&Morty Vibes gehabt. Das Farmen von dem neuen Loot ist auch gut gelungen, da ich das Gefühl hatte, nicht immer ewig rumsitzen zu müssen, um coolen Loot zu bekommen. Auch das im letzten Patch gekommene Remaster der Grafik konnte ich sehr herzlich willkommen heißen, denn dadurch wurde das neue DLC noch schöner! Der Schwierigkeitsgrad war ein großer Misch-Masch, die Bosse fand ich zum Teil zu einfach, aber einige Gegner zum Zerbeißen schwer. Dadurch fand ich es doch sehr unangenehm durch Helios Fallen oder das Research Center zu laufen. Wahrscheinlich liegt das aber daran, dass ich kein Profi in dem Spiel bin und dementsprechend nicht das optimalste Gear. Alles in allem bin ich jetzt aber noch viel gespannter auf Borderlands 3 als vorher, da die Developer nochmal gezeigt haben, wie genial sie eigentlich sind!

Über Stefan Gunawan

Stefan ist 18 Jahre alt und ein Redakteur bei E4SY: Er hat kürzlich ein FSJ abgeschlossen und ist auf dem Weg zum Medizinstudium. Seine Freizeit verbringt gerne mit Gesellschaftstanz, Klavier spielen, Musik hören und Gaming.

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