Anno 1800 – Eindrücke von der Gamescom 2018

Anno 1800 – Eindrücke von der Gamescom 2018
© Ubisoft

Wir durften im Rahmen der Gamescom 2018 bei Ubisoft das neue Anno 1800 anspielen und schildern euch hier unsere Eindrücke.

Wie man dem Trailer entnehmen kann, wird Anno 1800 am 26. Februar 2019 erscheinen und darauf freue ich mich schon sehr. Das liegt allein schon daran, dass Anno 1800 im Gegensatz zum Vorgänger Anno 2205 wieder zurück zu den Wurzeln und damit dem alten Spielsystem geht.

Das Spiel hat sich, bis auf einen nervigen Bug, sehr gut und flüssig spielen lassen. Besonders aufgefallen ist dabei die schöne und detailreiche Grafik. Die Inseln und Spielwelt sind sehr groß und bieten reichlich Platz zum Bauen.

So habe ich nach alter Anno Tradition nach dem Start mit dem Kontor angefangen einen Marktplatz zu bauen und einige Häuser drum herum. Dazu noch eine Fischerhütte und die typische Holzproduktion, welche nun zweistufig ist. Nicht lange und die Bewohner verlangen nach dem ersten Luxusgut: Schnaps. Dafür muss zuerst eine Kartoffelfarm errichtet werden, deren einzelne 1×1 Felder wir diesmal manuell platzieren dürfen. Als zweites setzen wir dann noch eine Destillerie. Darauf folgen eine ebenfalls 2-stufige Textilproduktion und eine Kneipe. Schon können die ersten Bürger in die nächste Zivilisationsstufe aufsteigen.

Klickt man auf ein Haus, sieht man, dass aus den vorher darin lebenden Farmern nun Arbeiter geworden sind. Dies führt uns zu einem weiteren neuen Feature von Anno 1800, der Arbeitskraft. Man benötigt nämlich von jeder der fünf Zivilisationsstufen eine gewisse Anzahl, da beispielsweise die letzte Stufe, die Investoren, nicht in Fabriken arbeiten, sondern lediglich Kapital für Großprojekte bereitstellen. Der Arbeiter kann zwar in Fabriken arbeiten, jedoch nicht auf einer Farm, dafür braucht es Farmer.

Auch neu ist, dass man nun nicht mehr in der Anzahl von Marktkarren beschränkt ist, da diese von den Produktionen direkt starken. Aufwerten muss man Markthäuser trotzdem, damit die ganzen Waren eingelagert werden können. Ansonsten werden sich die Karren davor stauen. Die Qualität der Straßen hat auch keinen Einfluss mehr auf die Geschwindigkeit der Karren, dafür aber auf deren Reichweite.

Ebenfalls wurde auf der Gamescom 2018, dass man ähnlich wie bei Anno 1404 den Orient, nun Südamerika entdecken kann. Des Weiteren kann man auch Expeditionen starten um außergewöhnliche Artefakte, Ruinen oder exotische Tiere zu finden. Diese lassen sich dann im Museum oder im Zoo ausstellen.

Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Februar, denn Anno 1800 klingt wieder nach einem richtig guten und interessanten Spiel. Vorbestellen könnt ihr auf Amazon und bekommt dabei auch ein paar nette Boni. 🙂

Tim Senger

Tim ist Leiter und Chefredakteur von E4SY. 2013 ist er das erste Mal jour­na­lis­tisch für ein Spielemagazin aktiv geworden. Momentan absolviert er zudem ein duales Studium im Bereich Wirtschaft.

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