Ist Annalena Baerbock eine gute Kanzlerkandidatin

Ist Annalena Baerbock eine gute Kanzlerkandidatin?

Am 19. April einigten sich die Grünen darauf, dass Annalena Baerbock ihre Kanzlerkandidatin sein solle. In diesem Artikel möchte ich nun analysieren ob Frau Baerbock eine gute Kanzlerkandidatin ist und ob sie eine gute Kanzlerin für Deutschland wäre.

Beginnen wir mit dem Thema Erfahrung, denn dies beschreibt ntv in einem Artikel als ihr größtes Problem. Denn tatsächlich hat Bearbock, die es Zukünftig mit mit den Putins, Bidens und Erdogans dieser Welt aufnehmen will, noch nie irgendwas regiert. Kein Bundesland, kein Ministerium, kein Landratsamt und nicht einmal im Rathaus eines kleinen Dorfes hat sie bislang Erfahrungen sammeln können. Das muss aber nicht schlecht sein! Ich selbst bin der Ansicht, dass man nicht immer nach Vorqualifikationen in einem bestimmten Bereich gehen sollte und man aus mal quer in die Politik einsteigen kann. Denn wenn Sie noch keine Erfahrungen in einer Regierung hat, dann hat sie bestimmt in der freien Wirtschaft sich behauptet. Moment…wie bitte? Sie hat seit dem Beenden ihres Studiums nur im Büro einer Abgeordneten gearbeitet und war Referentin? Ja gut, dann ist das wohl doch ein Problem!

Dann hat sie aber doch zumindest Fachwissen für ihre Kernthemen, nicht wahr? Leider ist Baerbock auch hier immer wieder durchblicken lassen, dass sie selbst bei drelevanten Themen, nicht wirklich informiert ist. Sei es die Verwechslung des Materials Cobalt mit Kobold für das bei Grünen beliebte Thema Elektromobilität oder das man in Thüringen vor einem Jahr kurz davor war einen Nazi zum Ministerpräsidenten zu wählen.

Das erklärt wohl auch, dass sie in der Bewerbungsrede um die Kandidatur kein einziges Wort über die Wirtschaft, die ihre Ziele umsetzen will. Doch was sind ihre und die Ziele der Grünen eigentlich? Nach außen kommunizieren die Grünen ganz klar Klimaschutz, Erneuerung und streiten das Bild einer Verbotspartei ab. Schaut man sich allerdings das Programm an sieht es jedoch weniger danach aus. Die Grünen sind keineswegs die Realo-Partei als die sie sich der breiten Masse präsentieren wollen. Sie fordern zum Beispiel die Vergemeinschaftung der Schulden in Europa sowie die Bankenunion, wodurch die Deutschen für Pleiteländer und Pleitebanken gerade stehen müssen, sie fordern trotz der Krise und eine der weltweit höchsten Abgabequoten höhere Steuern in Deutschland, dazu sollen auch mehr Schulden aufgenommen werden, eine CO2 Maut, ein komplettes Nachtflugverbot, Auto freie Städte, ein Verkaufsverbot von öffentlichen Immobilien, ein Verbot des Terminhandels für Agrarrohstoffe, eine Schuldenstreichung für andere hochverschuldete Staaten (wie zum Beispiel Pakistan) und noch vieles mehr.

Dabei scheint man es auch mit der Verfassung und dem Grundgesetz nicht ganz so genau zu nehmen und es ist wohl zu erwarten, dass viele der Ideen wie Paritätsgesetze oder der Mietendeckel am Ende vorm Verfassungsgericht landen, nur um dann wieder gekippt zu werden. Wenn man diese Punkte alle beachtet muss man sich fragen, warum eigentlich so häufig Schwarz-Grün oder eine Ampel als Koalition im Gespräch sind, wo doch die wirkliche Schnittmenge nur bei Grün-Rot-Rot existiert. Naja die Idee dahinter ist nur logisch, man stellt sich als Realo-Partei dar und gewinnt so auch gemäßigte Wähler, um dann bei ausreichenden Stimmen sich doch lieber der Linken Ideologie zu widmen. Davon sind sie in den letzten Umfragen auch nicht weit entfernt…

Über Tim Senger

Tim ist Leiter und Chefredakteur von E4SY. 2013 ist er das erste Mal jour­na­lis­tisch für ein Spielemagazin aktiv geworden. Momentan absolviert er zudem ein duales Studium im Bereich Wirtschaft.

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