Zahl der Todesopfer bei Flugzeugabstürzen sinkt wieder

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Todesopfer bei Unfällen von Verkehrsflugzeugen ist in den letzten 12 Monaten wieder deutlich zurückgegangen. Im Jahr 2019 starben bis Weihnachten 270 Menschen bei Unfällen in der zivilen Luftfahrt, sieben davon am Boden und 237 in Passagierflugzeugen, so eine Auswertung der dts Nachrichtenagentur. 2018 waren mindestens 512 Menschen bei Flugzeugabstürzen ums Leben gekommen.

2017 war mit – je nach Zählweise – rund 50 bis 80 Todesopfern das sicherste Jahr der modernen Luftfahrtgeschichte gewesen. Im Jahr 2019 stach der Absturz einer Boeing 737-Max-8 heraus, der alleine 157 Todesopfer forderte. Das Unglück im März kurz nach dem Start in Addis Abeba war bereits der zweite Absturz einer Maschine dieses Typs innerhalb weniger Monate gewesen. Boeing geriet dadurch in eine bis heute andauernde Krise, weil sämtliche 737-Max-8 am Boden bleiben müssen, bis die Ursache sicher behoben ist.

Foto: Flugzeugkabine mit Cockpit-Tür, über dts Nachrichtenagentur

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