Das Ende einer Ära – Endstation Wembley für den Bundestrainer

Eine kurze Geschichte der deutschen Sprache

Die aufgezeichnete Geschichte der germanischen Sprachen beginnt mit dem ersten Kontakt ihrer Sprecher mit den Römern, im 1. Jh. v. Chr. Zu dieser Zeit und für mehrere Jahrhunderte danach gab es nur eine einzige „germanische“ Sprache, mit kaum mehr als kleinen Dialektunterschieden. Erst ab etwa dem 6. Jahrhundert n. Chr. kann man von einer „deutschen“ (d. h. hochdeutschen) Sprache sprechen.

Deutsch ist eine flektierte Sprache mit vier Fällen für Substantive, Pronomen und Adjektive (Nominativ, Akkusativ, Genitiv, Dativ), drei Geschlechtern (Maskulinum, Femininum, Neutrum) und starken und schwachen Verben. Insgesamt ist Deutsch die Muttersprache von mehr als 90 Millionen Sprechern und gehört damit zu den Sprachen mit den meisten Muttersprachlern weltweit. Deutsch wird häufig als Fremdsprache studiert und ist eine der wichtigsten Kultursprachen der westlichen Welt.
Als Schriftsprache ist Deutsch ziemlich einheitlich; es unterscheidet sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht mehr als das geschriebene Englisch in den Vereinigten Staaten und dem britischen Commonwealth. Als gesprochene Sprache existiert Deutsch jedoch in vielen Dialekten, von denen die meisten entweder zu den hochdeutschen oder niederdeutschen Dialektgruppen gehören. Der Hauptunterschied zwischen Hoch- und Niederdeutsch liegt im Lautsystem, insbesondere bei den Konsonanten. Hochdeutsch, die Sprache des südlichen deutschen Hochlandes, ist die offizielle Schriftsprache.

Hochdeutsch (Hochdeutsch)

Das Althochdeutsche, eine Gruppe von Dialekten, für die es keine literarische Standardsprache gab, wurde bis etwa 1100 im süddeutschen Hochland gesprochen. In mittelhochdeutscher Zeit (nach 1100) begann sich im südlichsten Teil des deutschen Sprachgebiets eine auf den oberdeutschen Dialekten (Alemannisch und Bairisch) basierende Standardsprache zu bilden. Mittelhochdeutsch war die Sprache einer umfangreichen Literatur, zu der auch das Nibelungenlied aus dem frühen 13. Jahrhundert gehört.

Das moderne Standardhochdeutsch stammt von den mittelhochdeutschen Dialekten ab und wird in den mittleren und südlichen Mittelgebirgen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz gesprochen. Es wird auch im niederdeutschen Sprachraum als Verwaltungs-, Hochschul- und Literatursprache sowie in den Massenmedien verwendet. Das Standardhochdeutsch basiert auf dem mitteldeutschen Dialekt, der von Martin Luther in seiner Bibelübersetzung aus dem 16. Jahrhundert verwendet wurde, ist aber nicht mit diesem identisch. Innerhalb des modernen hochdeutschen Sprachgebiets werden mittel- und oberdeutsche Dialektgruppen unterschieden, zu letzterer gehören das Österreichisch-Bayerische, das Alemannische (Schweizerdeutsch) und das Hochfränkische.

Niederdeutsch (Plattdeutsch, oder Niederdeutsch)

Das Niederdeutsche ist die gesprochene Sprache des norddeutschen Tieflandes, für die es keine moderne literarische Norm gibt. Sie entwickelte sich aus dem Altsächsischen und der plattdeutschen Sprache der Bürger der Hanse. Die Sprache versorgte die skandinavischen Sprachen mit vielen Lehnwörtern, doch mit dem Niedergang des Bundes ging auch das Niederdeutsche zurück. Die deutsche Aussprache unterscheidet sich aber hier.

Obwohl die zahlreichen niederdeutschen Dialekte noch in den norddeutschen Haushalten gesprochen werden und ein kleiner Teil der Literatur in ihnen geschrieben ist, existiert keine einheitliche niederdeutsche Literatur- oder Verwaltungssprache.

Andere wichtige Dialekte

Die alemannischen Dialekte, die sich im südwestlichen Teil des germanischen Sprachraums entwickelt haben, unterscheiden sich in Lautsystem und Grammatik erheblich vom Standardhochdeutsch. Diese Dialekte werden in der Schweiz, Westösterreich, Schwaben und Liechtenstein sowie im Elsass in Frankreich gesprochen. Jiddisch, die Sprache der aschkenasischen Juden (Juden, deren Vorfahren im europäischen Mittelalter in Deutschland lebten), entwickelte sich ebenfalls aus dem Hochdeutschen.

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Über Tim Senger

Tim ist Leiter und Chefredakteur von E4SY. 2013 ist er das erste Mal jour­na­lis­tisch für ein Spielemagazin aktiv geworden. Momentan absolviert er zudem ein duales Studium im Bereich Wirtschaft.

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