Das hat das Trainerkarussell gebracht

Selten hat es vor einer Bundesliga-Saison so viele Trainerwechsel gegeben wie vor dieser Spielzeit. Gleich acht Vereine haben den Übungsleiter gewechselt. Besonders brisant dabei ist, dass sechs von ihnen in der letzten Saison noch bei der direkten Konkurrenz unter Vertrag standen. Mittlerweile sind die ersten Spiele gespielt und wir schauen, was das Trainer-Wechsel-Dich-Spiel bei den jeweiligen Vereinen gebracht hat.

Nagelsmann überzeugt beim FC Bayern

Nachdem klar war, dass Hansi Flick zum Saisonende bei den Bayern aufhören würde, galt Julian Nagelsmann von RB Leipzig als Wunschkandidat an der Isar. Rund 15 Millionen Euro ließen sich die Bayern den aufstrebenden Trainer kosten. Bislang scheint sich das Investment gelohnt zu haben. Zwar gab es zuletzt gegen Frankfurt die erste Saisonniederlage, doch sowohl in der Bundesliga, als auch in den Pokalwettbewerben sind die Bayern voll auf Kurs.

 

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Rose soll neues Feuer beim BVB entfachen

Mit der Verkündung des Wechsels von Gladbach nach Dortmund brachte Marco Rose in der vergangenen Saison das Karussell ins Rollen. Während der BVB in der Champions League noch ungeschlagen ist, gab es in der Liga schon zwei Niederlagen. Trotzdem kann man mit dem Auftakt des neuen Trainers zufrieden sein. Bei den Wettquoten von Bet365 ist die Borussia mit Quoten von 7,500 auf jeden Fall einer der größten Konkurrenten der Bayern (Stand: 12. 10.). Wir sind gespannt, was Rose noch leisten kann.

 

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Marsch zündet noch nicht bei den Bullen

Beim RB Leipzig hat der Jesse Marsch von Julian Nagelsmann übernommen. Doch obwohl der US-Amerikaner in Salzburg mit der RB-Philosophie überzeugte, läuft es bislang noch nicht bei den Bullen. Drei Niederlagen aus den ersten vier Spielen und zwei Pleiten in der Champions League sind auf jeden Fall zu wenig. Immerhin ging der Trend zuletzt leicht nach oben.

Van Bommel startet stark bei den Wölfen

Lange ließen sich die Verantwortlichen beim VfL Wolfsburg Zeit, um einen Nachfolger für Oliver Glasner zu präsentieren. Nicht wenige waren von der Lösung Mark van Bommel überrascht, allerdings ist der Niederländer stark in die Saison gestartet. Trotzdem werden die vier Siege zum Auftakt von dem kuriosen Pokalaus und den zuletzt zwei Niederlagen in Folge getrübt.

Hütter bei Gladbach

Vier Spiele mussten die Gladbach-Fans auf den ersten Sieg unter ihrem neuen Trainer Adi Hütter warten. Und auch wenn der Auftakt sehr behäbig verlief, hat Hütter mit den beiden Siegen gegen Dortmund und Wolfsburg zuletzt bewiesen, dass er auch bei Gladbach mit den richtigen Mitteln angesetzt hat. Der Trend zeigt auf jeden Fall nach oben.

Glasner macht Eintracht zum Remis-König

Mittendrin im Trainerkarussell war in diesem Sommer auch Oliver Glasner. Nachdem Hütter die Eintracht verließ, fanden die Frankfurter ihren neuen Trainer in Wolfsburg. Nach der herben Auftaktniederlage beim BVB spielte die Eintracht unter Glasner fünfmal in Folge Unentschieden. Allerdings konnten sie zuletzt den Bayern auch die ersten Saisonniederlage zufügen. Vielleicht war das die Initialzündung für Trainer und Mannschaft.

Auch Leverkusen und Köln mit neuen Trainern

Mit vielen Vorschusslorbeeren ist Gerardo Seoane aus Bern nach Leverkusen gekommen. Und diese scheint er auch bestätigen zu können. Mit Fünf Siegen aus den ersten sieben Spielen liegt Leverkusen punktgleich mit den Bayern an der Tabellenspitze. In Köln hingegen hat Steffen Baumgart eine neue Euphorie entfacht. Nur einmal mussten sich der FC in dieser Saison knapp gegen die Bayern geschlagen geben. So steht man derzeit überraschend auf einem Europapokalrang.

Bislang konnten alle neuen Trainer bei den Bundesligisten bislang die Erwartungen erfüllen.

Über Maria Müller

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