Immobilie richtig finanzieren so gehts

Immobilie richtig finanzieren – so geht’s!

Eine Immobilie zu erwerben oder ein Haus zu bauen ist für die allermeisten Menschen die schwerwiegendste finanzielle Entscheidung, die sie in ihrem Leben treffen müssen. Da ist es verständlich, dass man alles richtig machen und Fehler vermeiden möchte.

Die gute Nachricht ist, dass es mit der richtigen Vorbereitung gar nicht so schwierig ist, den Bau des Eigenheims oder den Erwerb der Eigentumswohnung erfolgreich zu bewerkstelligen.

Die Finanzierung des Eigenheims nie aus den Händen geben

Grundsätzlich kann man die eigene Baufinanzierung nur dann optimal gestalten, wenn man die eigenen Finanzen nie aus den eigenen Händen gibt. Denn niemand kennt die eigenen Möglichkeiten, Bedürfnisse und Wünsche besser als man selbst. Eine kompetente Beratung ist ohne Frage wichtig, aber die Entscheidungen sollte man immer selbst treffen.

Viele Bauherren und -frauen vertiefen sich sehr gern in die Gestaltung von ihrem Haus, der technischen Ausstattung und dem Grundriss und machen sich zu wenige Gedanken über die Kosten und das eigene Budget. Sich bei diesen Fragen auf einen Dienstleister zu verlassen, ist ein großer Fehler. Deswegen sollte man sich vorher mit den finanziellen Details der Finanzierung auseinandersetzen und die wichtigsten Aspekte selbst lernen.

Ratschläge von Freunden, Familien und Bankberatern sind gut und wertvoll -aber nicht mehr als das: Ratschläge.

Das Budget sorgfältig bedenken

Bei der Realisierung des Eigenheims sollte man immer lieber ein weiteres Mal über die Höhe des Budgets nachdenken. Denn dieses ist von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig, sodass man lieber konservativer planen sollte, als man zunächst annimmt. Denn die monatlichen Belastungen sind über die nächsten Jahrzehnte eine fixe Belastung, die man nicht unterschätzen sollte.

Die wichtigsten Aspekte für das Budget sind das Lebenshalter, das projektierte, sichere Haushaltsnettoeinkommen und weitere Belastungen, wie Lebenshaltungskosten, Kinder und Verkehrsmittel. Bei diesen Fragen sollte man nicht zu knapp kalkulieren, damit immer genügend für den Konsum übrigbleibt.

Von Beginn der Planung an, sollte man sich überlegen, wie hoch der monatliche Fixbetrage maximal sein darf und dieses Budget im Verlauf der Planungen nicht mehr erhöhen. Denn die Versuchung ist groß, sich angesichts interessanter Vorschläge oder komfortabler Extras an Haus und Wohnung, das Budget zu erhöhen und anschließend festzustellen, dass man zu hohe monatliche Kosten hat. Das Budget muss vor den Planungen feststehen und nicht durch die Planungen beeinflusst werden.

Öffentliche Förderprogramme nutzen

Vor dem Hintergrund des Klimawandels haben Bundes- und Landesregierung zahlreiche Förderprogramme aufgelegt, die für den Hausbau interessant sein können. Die Kosten für eine umweltfreundliche Heizung oder eine Solaranlage auf dem Dach mögen im ersten Moment sehr hoch erscheinen, aber sie rechnen sich.

Die Bundesregierung fördert gegenwärtig beispielsweise den Einbau von modernen, klimafreundlichen Heizungssystem massiv. Eine Geothermie-Anlage ist zwar extrem teuer, wird aber durch die Förderung erschwinglich. Außerdem spart eine solche Anlage langfristig Kosten ein. Denn die Betriebskosten fallen, besonders wenn man selbst Strom für das Haus produziert, fast vollkommen weg. Gemeinsam mit der Förderung können Bauherren so verglichen mit einer konventionellen Heizung und den Betriebsausgaben hierfür deutlich Geld sparen.

Auch Optionen wie eine Wallbox zusammen mit einem Elektro-Auto können interessant werden. Es lohnt sich bei Hausbau und einer so großen Entscheidung über das Haus hinauszudenken und sich bei der Frage, wie man Leben möchte, ganzheitlich zu denken, um insgesamt die günstigste Lösung zu finden.

Über Tim Senger

Tim ist Leiter und Chefredakteur von E4SY. 2013 ist er das erste Mal jour­na­lis­tisch für ein Spielemagazin aktiv geworden. Momentan absolviert er zudem ein duales Studium im Bereich Wirtschaft.

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