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Was hilft gegen Erektile Dysfunktion?

Oft wird die erektile Dysfunktion auch mit Begriffen wie Potenzprobleme, Potenzstörungen oder Erektionsstörungen bezeichnet. Jedoch ist dies im Grunde genommen kaum treffend. Einige dieser Begrifflichkeiten meinen nämlich vollkommen andere Erkrankungen oder fassen unterschiedliche Symptome zusammen.

Dabei bezeichnet erektile Dysfunktion präzise, dass in den meisten Fällen, in denen es der Mann versucht, keine Erektion zustande kommt oder diese zumindest nicht über eine längere Dauer aufrechterhalten werden kann. Somit ist kein Geschlechtsverkehr möglich, denn der Penis erschlafft oder wird nicht ausreichend hart.

Doch welche Behandlungsmethoden sind für die erektile Dysfunktion eigentlich denkbar? Der folgende Artikel zeigt es.

Die Therapie der erektilen Dysfunktion

Welche Behandlungsform der erektilen Dysfunktion die größten Aussichten auf Erfolg hat, ist grundsätzlich von den individuellen Ursachen der Störung abhängig. Lässt sich das Problem so etwa auf die Nebenwirkung eines anderen Medikamentes zurückführen, würde der Arzt veranlassen, dass die auslösende Arznei gewechselt wird.

In vielen Fällen ist jedoch ohnehin ausschließlich eine Behandlung der Symptome der erektilen Dysfunktion möglich. Es handelt sich stets um eine ganz individuelle Entscheidung, welche sich im Einzelfall am sinnvollsten zeigt. Diejenigen, die weitere Informationen zu dem Thema Potenzprobleme suchen, können im Übrigen auch von den Potenz Tipps von Chris profitieren.

Ausgleich des Testosteronmangels

Bei nahezu allen Männern kommt es im Laufe ihres Lebens zu einer Abnahme ihres Testosteronspiegels. Dieses Phänomen kann durchaus Erektionsprobleme nach sich ziehen.

Handelt es sich demnach bei dem Auslöser der erektilen Dysfunktion um einen Mangel an Testosteron, kann dieser ausgeglichen werden. Beispielsweise ist es möglich, die Haut mit einem speziellen Gel, welches Testosteron enthält, zu behandeln oder das Hormon direkt in den Muskel zu spritzen.

Behandlung mit PDE-5-Hemmern

Um eine vorliegende erektile Dysfunktion zu therapieren, stehen in Deutschland außerdem unterschiedliche PDE-5-Hemmer zur Verfügung, wie beispielsweise Sildenafil oder Avanafil. Diese Medikamente sind allerdings rezeptpflichtig.

Bis zu 80 Prozent der Männer, die von einer erektilen Dysfunktion betroffen sind, erleben durch diese medikamentöse Behandlung eine Verbesserung ihres Symptome. Ihre Wirkung entfalten die PDE-5-Hemmer jedoch nur dann, wenn eine sexuelle Erregung verspürt wird.

Die Schwellkörper-Autoinjektionstherapie

Ist eine Anwendung der PDE-5-Hemmer aus bestimmten Gründen nicht möglich, etwa aufgrund vorliegender Nervenschäden, besteht eine Alternative für die Behandlung der erektilen Dysfunktion in der Schwellkörper-Autoinjektionstherapie.

Bei dieser wird ein Medikament mithilfe einer äußerst feinen Nadel von dem Mann selbst in seinen Penis injiziert. Der verbundene Effekt besteht darin, dass der Penis mit einer größeren Menge an Blut versorgt wird. So ergibt sich eine Erektion nach rund zehn bis 15 Minuten. Die Injektion selbst zeigt sich in den meisten Fällen nicht als schmerzhaft oder kompliziert. Zu beachten ist jedoch stets die richtige Dosierung.

Die Vakuumtherapie

Um die Symptome der erektilen Dysfunktion zu behandeln, steht außerdem die Vakuumtherapie zur Verfügung. Diese sieht vor, dass auf dem Penis ein Plastikzylinder mit einer Saugpumpe gesetzt wird. So entsteht ein Unterdruck.

Dieser Unterdruck führt dazu, dass die Schwellkörper des Penis mit mehr Blut versorgt werden – auf diese Weise entsteht eine Erektion. An der Wurzel des Penis wird außerdem ein Gummiring platziert, welcher ein Zurückfließen des Blutes verhindert. Dieser ist nach rund 30 Minuten zu entfernen, um Schäden und Durchblutungsstörungen zu vermeiden.

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