Die Alternativen zu Zigaretten

Es gibt immer weniger Deutsche, die herkömmliche Zigaretten rauchen – die Zahlen sind weiterhin rückläufig. Eine positive Tendenz ist vor allem bei unserer Jugend festzustellen. Beispielsweise Ende der 1990er Jahre rauchten unter den 12- bis 17-Jährigen knapp 30 Prozent. Mittlerweile sind es weniger als zehn Prozent. Jeder Zweite im Alter von 18 bis 25 Jahren gehörte vor 30 Jahren zu den Rauchern. Heute ist es nur noch fast jeder Dritte

E-Zigaretten: deutlich geringeres Schädigungsrisiko

Elektronische Zigaretten sind eine Variante, die zahlreiche Menschen wählen. Tatsächlich waren 91,5 Prozent der Konsumenten von E-Zigaretten früher Tabakraucher. Nur ein Prozent hat zuvor niemals geraucht. Allerdings ist ihr Image nicht besonders gut, viele sehen in ihnen das Einstiegsmittel zum Tabakkonsum. Renommierte Wissenschaftler, darunter Professor Heino Stöver vom Institut für Suchtforschung Frankfurt am Main, halten dem schlechten Ruf von E-Zigaretten entgegen. Sie verweisen auf Studien, die den Nachweis erbrachten, dass Dampfer einem 95 Prozent niedrigerem Schädigungsrisiko unterliegen.

E-Zigaretten zur Nikotinentwöhnung

Nikotin zählt zu den gesundheitsschädlichsten Stoffen. Darüber hinaus macht es physisch und körperlich abhängig. Die meisten Raucher steigen auf E-Zigaretten um, damit Sie nach und nach von ihrer Sucht loskommen. Ein Vorteil der elektronischen Variante ist, dass es für sie zahlreiche unterschiedliche Liquide gibt. Diese unterscheiden sich nicht nur in ihren Aromen, sondern auch im Nikotingehalt. Dampfer können ihn unkompliziert nach und nach senken. Ein schrittweiser Entzug fällt in der Regel den Betroffenen deutlich leichter. Bestätigt wird dies durch eine Studie des britischen National Institute für Health Research und der Stiftung Caner Research UK. Im Vergleich zur Hinzuziehung von Nikotinersatzpräparaten schaffen es doppelt so viele langjährige Raucher mithilfe der E-Zigarette, auf das Tabakrauchen zu verzichten.

Trendige Shishas

Die elektronische Variante spielt aber nicht nur für den Tabakentzug eine Rolle. Dampfer genießen die fantastische Auswahl an Aromen und die unkomplizierte Nutzung der elektronischen Produkte. Beispielsweise die E-Zigaretten bei Tabakguru ermöglichen ihnen ein vielfältiges Dampferlebnis. Der Online-Händler bietet von vielfältigen Liquiden über Tabak bis zu erstklassigem Zubehör alles rund um E-Zigaretten sowie Shishas und vieles mehr. Letztere erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und werden häufig ebenfalls als Alternative zum Rauchen herangezogen. Shisha-Cafés schießen in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden. Hier geht es um mehr, als köstlich aromatisierten Tabak zu rauchen und dabei das Nikotinverlangen zu erfüllen. Der Genuss von Wasserpfeifen gleicht eher einem Ritual, das besonders in Gesellschaft Gleichgesinnter genossen wird. Zudem lassen sich Shishas ebenso wie E-Zigaretten nikotinfrei rauchen. Dafür stehen beispielsweise Kräutermischungen und Gelees bereit. Weiterhin können gängige E-Wasserpfeifen auch mit E-Zigaretten-Liquiden verdampft werden.

Innovative Tabakerhitzer

Zu den neusten Produkten, die immer häufiger als Zigarettenersatz herangezogen werden, zählen Tabakerhitzer. Im Unterschied zu den klassischen Rauchwaren fallen sowohl der typische Zigarettenrauchgeruch als auch die Asche weg. Es handelt sich gleichfalls um ein elektronisches Verfahren, wobei Tabak auf bis zu 270 Grad Celsius erhitzt wird. Dadurch entsteht ein nikotinhaltiger Dampf, der authentische Tabakgeschmack bleibt erhalten. Ein Tabakerhitzer soll etwa 90 Prozent weniger Schadstoffe als das Verbrennen einer herkömmlichen Zigarette erzeugen. Weitere Unterschiede zwischen beiden sind:

  • Tabakerhitzer funktionieren elektronisch, ein Feuerzeug zum Anzünden wird nicht benötigt.
  • Während Zigaretten Tabak verbrennen, erhitzt der Heater diesen nur. Diese Methode ist auch unter dem Namen „Heat-not-Burn“ bekannt.

Beim Tabakerhitzer entsteht ausschließlich Dampf, kein Rauch. Der Vorteil ist, dass Ersterer nicht als lästiger Geruch in der Kleidung oder den Haaren haften bleibt.

Über Tim Senger

Tim ist Leiter und Chefredakteur von E4SY. 2013 ist er das erste Mal jour­na­lis­tisch für ein Spielemagazin aktiv geworden. Momentan absolviert er zudem ein duales Studium im Bereich Wirtschaft.

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