Selber mischen oder doch lieber fertige Liquids? Vor- und Nachteile

Für die Fans der E-Zigarette gibt es eine schier unendliche Auswahl an unterschiedlichen Liquids. Dennoch gehen immer mehr Dampfer dazu über, ihre Liquids selbst herzustellen. Warum dies so ist, zeigt der folgende Beitrag.

Das Kostenersparnis

Der große Vorteil beim Mischen von Liquids in Eigenregie für die E-Zigarette besteht natürlich vor allem in der Kostenersparnis. Fertige Liquids sind im Handel zu Preisen von circa drei Euro erhältlich, wohingegen die Kosten für ein selbstgemischtes Liquid umgerechnet bei ungefähr 60 Cent liegen – die benötigte Erstausstattung bereits einkalkuliert. So kommt ein mittelmäßig starker Dampfer auf jährliche Kosten von circa 215 Euro, wenn dieser fertige Liquids raucht, die Kosten pro Jahr bei selbstgemischtem Liquid belaufen sich dagegen lediglich auf rund 43 Euro.

Selbstgemischte Liquids erweisen sich als besonders lohnenswert für diejenigen, die das Subohmdampfen praktizieren, denn dabei kommt es zu einem besonders hohen Verbrauch von Liquid.

Selbstmischen für den individuellen Geschmack

Viele Dampfer mischen ihre Liquids auch selbst an, da diese eine Vielzahl von Individualisierungsmöglichkeiten bieten. Auf dem Markt werden aktuell circa 8.000 unterschiedliche Aromen angeboten, beispielsweise die hochwertigen terpy.de Aromen. Von dieser großen Auswahl an Aromen wurden viele noch gar nicht in der Massenproduktion von gebrauchsfertigen Liquids verwendet.

Darüber hinaus ist es möglich, verschiedene Aromen miteinander zu kombinieren. Aus Kostengründen ist auch die Auswahl an unterschiedlichen Nikotinstärken bei den fertigen Liquids beschränkt. Werden diese allerdings im Heimlabor hergestellt, sieht dies schon anders aus. So wird es möglich, den Nikotingehalt Stück für Stück zu senken. Allein dadurch empfinden viele Dampfer den überschaubaren Aufwand für das Selbermischen als überaus lohnenswert.

Auch mögliche Fehler können dabei ganz einfach wieder korrigiert werden. Wenn der Nikotingehalt in einem Liquid als unzureichend empfunden wird, kann ohne Probleme nachgebessert werden. Das gleiche gilt für die Konzentration des Aromas. Auch sind in den selbst hergestellten Liquids keine unnötigen Farbstoffe zu finden – ganz im Gegensatz zu den fertigen E-Liquids.

Überschaubarer Aufwand der Eigenherstellung

Grundsätzlich ist der Aufwand wesentlich geringer, als viele Fans der E-Zigarette annehmen. Im Prinzip müssen die einzelnen Komponenten nur zusammengetropft und geschüttelt werden.

Online gibt es eine Vielzahl an Anleitungen, wie die Zusammensetzungen gewählt werden sollten. Anfänger finden im Netz praktische Online-Rechner und Rezepte. Auch die benötigten Zutaten und die Erstausstattung kann unkompliziert und günstig erworben werden. Für viele Dampfer ist das Selbermischen bereits zu einem Hobby geworden.

Eigene Liquid-Herstellung – Was wird benötigt?

Um das Liquid für die E-Zigarette selbst herzustellen, werden Liquidbasen benötigt, die über das gewünschte Verhältnis von PG zu VG und den benötigten Nikotingehalt verfügen. Soll die Mischung der Base von dem Standardangebot abweichen, können auch zwei verschiedene Basen zusammengemischt werden.

Außerdem sind Aromen in der favorisierten Geschmacksrichtung nötig. Von diesen werden nur ein bis zwei Prozent der Gesamtmenge verwendet, weshalb diese äußerst ergiebig sind. Des Weiteren sind nur noch kleine Liquidflaschen notwendig, in welche das fertige Liquid abgefüllt wird.

Für das Anmischen sind außerdem Misch- und Messbehälter notwendig, die idealerweise aus Glas bestehen. Ebenfalls praktisch für das Selbstmischen sind Kanülen und Spritzen, die ganz unkompliziert in der Apotheke erworben werden können.

Natürlich sehen einige Dampfer auch Nachteile in dem Selbermischen. Sie haben beispielsweise Angst, etwas falsch zu machen und so die teilweise giftigen Stoffe, wie Nikotin, nicht korrekt zu dosieren. Werden allerdings die Anleitungen genau befolgt, besteht keinerlei Gefahr und die Vorteile des Selbermischens überwiegen.

Über Maria Müller

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