Statista plant Unternehmensdatenbank

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Der Datenanbieter Statista will ab dem Sommer verstärkt Firmendatenbanken Konkurrenz machen. Im Juni oder Juli solle die Datenbank für neun europäische Länder und die USA starten, sagte Statista-Gründer Friedrich Schwandt dem „Handelsblatt“. Bislang bietet Statista Firmendaten über börsennotierte Unternehmen an, künftig sollen auch Informationen über größere Mittelständler ab wenigen Millionen Euro Umsatz vorhanden sein.

Rund eine Million Datensätze sollen so dazukommen. Die neue Unternehmensdatenbank solle sich nicht an Portfoliomanager in Banken richten, die bislang Bloomberg-Terminals für tiefe Unternehmensanalysen nutzen. „Für die große Menge an Kunden können wir jedoch eine sehr gute Lösung anbieten“, so der Statista-Gründer. So könnten etwa Vertriebler die Daten nutzen, um potenzielle Kunden einzuschätzen. Wie auch in anderen Bereichen will Schwandt die Daten für sein neues Angebot zukaufen, etwa beim Anbieter North Data. Statista gehört seit 2016 zum Werbekonzern Ströer. „Wir bemühen uns, eine internationale Marke aus Deutschland heraus aufzubauen“, sagte Schwandt dem „Handelsblatt“.

Foto: Glasfassade an einem Bürohaus, über dts Nachrichtenagentur

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