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Quelle: Anonymous Scandinavia via Twitter

Kryptowährungen – lohnt es sich noch zu investieren?

Kryptowährungen wie der Bitcoin, Ethereum oder andere sind für viele das digitale Gold eines neuen revolutionären Zahlungs- und Handelssystems. Viele Unternehmen planen schon seit mehreren Jahren einen Übergang in eine bargeldlose Zahlungswelt und auch immer mehr Investoren sehen ihre Chancen in der Kryptowährung. Die Frage ist jedoch, ob es jetzt noch sinnvoll ist, zu investieren, und wo?

Die Welt des digitalen Goldes

Anfang 2009 stellte ein Programmierer, der unter dem Pseudonym ‚Satoshi Nakamoto‘ bekannt ist, die erste Kryptowährung, den Bitcoin, her. Der Bitcoin hatte das Ziel, Banksysteme wie das der Zentralbank durch eine digitale Technologie im Peer-to-Peer-System mit elektronischem Geld zu ersetzen. Der Bitcoin war der Vorreiter für ein komplett neues und innovatives, digitales Handelssystem. Mit einer Trading-App ist das Handeln so leicht wie noch nie. Aber nicht nur Kryptowährungen werden gehandelt, sondern auch Aktien oder Rohstoffe wie Öl. Sowas funktioniert am besten mit Öl Profit, die den Handel mit Rohstoffen online zu einem technologischen Fortschritt macht.

Bis zum Jahr 2014 gab es nicht mehr als zehn digitale Währungen, bevor der Hype 2015 losging. Aktuell existieren 850 verschiedene Kryptowährungen, mit denen gehandelt wird. Menschen, die damals mit wenigen Euros oder Dollar in Bitcoin oder andere Kryptowährungen investiert haben, sind mittlerweile Millionäre geworden.

Die Dezentralität ist für viele Investoren ein wichtiger Punkt, die Sorge von privaten Anlegern, dass das Bankensystem zusammenbrechen kann, ist sehr hoch. Das Misstrauen in die Banken, die Regierung und die Behörden wurde – gerade durch die Corona-Zeiten – immer höher. Die positiven Eigenschaften der Kryptowährungen ist vorwiegend der peer-to-peer-Charakter. Das bedeutet, dass es ein gleichberechtigtes System ohne Hierarchie gibt. Die Verschlüsselung und die Anonymität sind für viele Investoren ein großer Pluspunkt. Die Transaktionskosten sind sehr gering.

Natürlich müssen auch die negativen Punkte betrachtet werden. Die technischen Probleme, vor allem im Transaktionsbereich, sind bis heute ein großes Manko der Kryptowährungen. Die Geschwindigkeiten der Transaktionen sind niedrig und es kann nur eine begrenzte Anzahl von Transaktionen stattfinden. Natürlich ist der Handel mit den Kryptowährungen aufgrund des hohen Energieverbrauchs nicht sonderlich nachhaltig. Des Weiteren gibt es immer noch viele Regulierungs- und Vertrauensprobleme. Der Bitcoin und andere Kryptowährungen haben zum Vorteil, dass sie anonym transferiert werden können, dies führt allerdings auch dazu, dass hier ein Missbrauch stattfinden kann. Viele Gesetze sind noch nicht entwickelt und so können illegale Geschäfte wie Geldwäsche, Steuerhinterziehungen und Weitere stattfinden. Vor allem das sogenannte ‚Darknet‘ nutzt die digitale Währung als Zahlungsmittel für den illegalen Handel.

Der Blick in die Zukunft

Der Ausblick für den Bitcoin & Co. lässt sich ungenau vorhersagen, viele Argumente sprechen jedoch für einen stark steigenden Bitcoin-Kurs. Immer mehr prominente Personen wie Tim Cook (CEO Apple) oder Elon Musk heizen den Bitcoin-Markt an. Zudem gibt es auch immer mehr Innovationen im Bereich der Kryptowährungen wie z. B. das Blockchain-Gaming. Münzen wurden schon immer gerne in Spielen gesammelt, doch bisher konnte man sich von dem Verdienten nichts kaufen. Das wird aufgrund der revolutionären Kryptowährung in Zukunft anders sein. Ein sinnvolles Investieren in den Bitcoin oder andere digitale Währungen ergibt viel Sinn.

Über Maria Müller

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