Buchtipp: Der Insasse von Sebastian Fitzek

Schon zum Ende des 18. Jahrhunderts hin faszinierten sich die Menschen mit dem Bösen, der dunklen menschlichen Natur. Die schwarze Romantik als Unterströmung der literarischen Romantik bildete den Beginn der schaurigen Unterhaltungsindustrie. Viele von uns genießen es über Psychopathen und Serienmörder zu lesen, weil wir sie nicht verstehen und sie uns faszinieren, dadurch, dass sie Sachen machen, die wir nicht erwarten und das uns erstaunt. Der PsychothrillerDer Insasse“ von Sebastian Fitzek ist ein wundervoller und unvorhersehbarer Unterhaltungsroman.

Zum Buch

Das Buch umfasst 377 Seiten, welche in zahlreiche, polyperspektivisch geschriebene, kürzere Kapitel unterteilt sind und den Verlauf der Geschichte aus verschiedenen Sichten gleichzeitig beschreibt. Schon im ersten Kapitel werden wir direkt mitten ins Geschehen geworfen: An einem Tatort führt ein Polizist die Mutter des Opfers zum sogenannten „Brutkasten“. Ein Serienmörder, welcher Kinder entführt und dann in einen Brutkasten steckt, um sich um sie zu kümmern? Die Mutter schafft es nur mit sehr viel Selbstkontrolle den Tatort anzuschauen und hat Mühe nicht wegzurennen. Der Polizist ist anfangs sehr empathisch und fragt mehrmals, ob es wirklich in Ordnung ist hier zu sein. Doch dann erfreut er sich plötzlich an dem Leid der Mutter und ihr wird bewusst: Der Polizist…
Die ersten 13 Seiten veranschaulichen wie unvorhersehbar die ganze Geschichte ist. Das Buch enthält alles was man braucht um einen guten Psychothriller zu bekommen: Spannung aufgebaut durch widerwärtige Situationen und Hauptpersonen, welche entweder vollkommen verrückt sind, oder bereit sind verrückte Sachen zu machen. Sebastian Fitzek ist sehr gut darin den Leser durch die Geschichte zu führen, mit kleinen Andeutungen wird uns immer wieder unbewusst gezeigt, dass etwas nicht stimmt, doch erst am Ende erfahren wir was genau Falsch und was Wahr ist.

Meine Meinung

Ich habe das Buch in einigen wenigen Stunden durchgelesen, weil es fesselt und relativ leicht zu lesen ist. Die Story ist wie bereits gesagt sehr gut entwickelt und lässt den Leser nicht verloren hinterherdattern. Ein toller Unterhaltungsroman, dessen Story nicht gewöhnlich ist. Das ist auch ein Aspekt, weshalb mir das Lesen leicht gefallen ist, denn leider nur all zu oft kennt man es ja: Das Gefühl zu wissen worauf das hinausläuft. Wenn man schon für sich weiß was passieren wird, macht es keinen Spaß mehr weiterzulesen, doch „Der Insasse“ hat mich jedes mal wieder aufs Neue überrascht und damit am Lesen gehalten. Außerdem muss ich einfach erwähnen, dass das Design vom Buch toll ist, das Cover und Format machen aus einer tollen Geschichte auch ein tolles Buch. Das Material der Seiten ist gut gewählt und liegt perfekt in der Hand.

Das Buch ist an alle zu empfehlen, die eine schaurige und spannende Geschichte lesen möchten. Wenn ihr das Buch spannend findet und unser Magazin ohne zusätzliche Kosten unterstützen möchtet, findet ihr es hier auf Amazon.

Habt ihr eines von Sebastian Fitzek`s Büchern schon mal gelesen? Und wenn ja wie fandet ihr das? Anregungen und Fragen könnt ihr gerne kommentieren.

Über Kinga Sadovskaia

Kinga Sadovskaia 17 Jahre alt und seit 2020 e4sy Redakteurin. Momentan Schülerin und arbeitet an ihrem Abitur. Ihre Freizeit verbringt sie am Liebsten mit lesen, schreiben und musizieren.

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