Buchtipp Das Leben ist zu kurz für später Rezension Buch Buchrezension

Buchtipp: Das Leben ist zu kurz für später

Wenn man Menschen am Ende ihres Lebens fragt, ob sie bereuen etwas getan oder nicht getan zu haben, antwortet die große Mehrheit mit Ereignissen und Chancen, die sie nicht ergriffen haben. Wir machen viel zu selten Dinge, die wir wirklich wollen, dafür finden wir eigene Ausreden und Entschuldigungen, die ab und zu rational sind, wie z.B. Was wenn es schief läuft? Das kostet zu viel Geld!….

Aber des öfteren lassen wir uns vor der Angst einen Fehler zu machen einschüchtern und leben zu sicher. Wir machen nicht das was wir wollen, oder was uns wirklich wichtig ist. Genau damit befasst sich Alexandra Reinwarth in ihrem Buch “Das Leben ist zu kurz für später”.

Inhalt

Alexandra Reinwarth macht ein Selbstexperiment, indem sie so tut, als würde sie in einem Jahr sterben. Das macht sie um zu erkennen, was ihr im Leben wirklich wichtig ist und was sie wirklich machen möchte. Dabei lernt sie sich selber besser kennen und fasst die wichtigsten Eindrücke und Erkenntnisse zusammen, wie z.B.

„Notiz an mich selbst:
• Mut haben, Wünsche offen zu kommunizieren.
• Schwächen und unsicherheiten eingestehen.
• Keine gläsernen Mauern mehr.
• Mutig sein und Gefühl ausdrücken.“1

Alle Erkenntnisse werden mit Beispielen aus ihrem eigenem Leben untermauert, sodass man sie besser versteht und sich einprägt. Die Moral des Buches besteht darin, dem Leser klar zu machen, dass sein Leben wertvoll ist, denn jeder kann tun und lassen was er oder sie will, die einzige Grenze, die wir uns stellen sind wir selber.

Mein Eindruck

Das Buch ist gut geschrieben, sodass es leicht zu lesen und verstehen ist, nach zwei Tagen hatte ich die knapp 230 Seiten durch und schmiegte Pläne, was ich jetzt alles noch machen will. Das Buch hat ungelogen einen Eindruck hinterlassen, es hat mir die Motivation gegeben, selber mehr von dem zu machen was ich will, mich bei Menschen entschuldigen, mit denen ich vor langer Zeit den Kontakt abgebrochen habe und mir Vorwürfe machte, um mit gutem Gewissen neu zu starten. Es fühlt sich toll an, den eigenen „Falschen Stolz“ zu überwinden, um nie mehr lange wach zu bleiben und sich Gedanken über Fehler aus der Vergangenheit zu machen. Das Buch ist ein Must für alle, die was an ihrem Leben ändern wollen, sei es falsche Freunde aus ihrem Leben zu streichen oder eine neue Job kariere anzufangen. Meistens braucht man nur einen kleinen Schubs, um damit anzufangen, was einem wichtig ist. Das Buch ist so einer. Ein Schubs, der uns auf unsere Wünsche und Gefühle aufmerksam macht und die Zweifel hinter sich lässt.

Wenn ihr das Buch spannend findet, findet ihr es natürlich auf Amazon und im Buchhandel.

1 Quelle: Reinwarth Alexander; Das Leben ist zu kurz für später; 11. Auflage 2019; Seite 183.

Über Kinga Sadovskaia

Kinga Sadovskaia 17 Jahre alt und seit 2020 e4sy Redakteurin. Momentan Schülerin und arbeitet an ihrem Abitur. Ihre Freizeit verbringt sie am Liebsten mit lesen, schreiben und musizieren.

Auch ansehen

Evangelische Kirche befürchtet Einsamkeit diese Weihnachten

Hannover (dts Nachrichtenagentur) – In der evangelischen Kirche wächst die Sorge vor einer verbreiteten Vereinsamung …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.