Am Arsch vorbei geht auch ein Weg

Am Arsch vorbei geht auch ein Weg

Jeder von uns hat Sachen im Leben, die sie nicht wirklich mögen und trotzdem tolerieren. Wir verschwenden unsere Zeit und Kraft unwichtigen oder unangenehmen Sachen, obwohl es uns ohne viel besser gehen würde. Seien es Freundschaften, die uns nicht gut tun und Menschen, mit denen wir uns nicht mehr beschäftigen wollen, oder Gegenstände im Haus, die uns Raum und Nerven rauben es können aber auch generelle abstrakte Ideen sein, wie z.B. die Erwartung immer perfekt auszusehen, oder einen bestimmten Körper zu haben, etc. Und nachdem ich das Buch gesehen habe, stimme ich Alexandra Reinwarth glatt zu: Am Arsch vorbei geht auch ein Weg!

Inhalt

Jeder von uns hat zumindest eine Freundschaft, die sie nur pflegen, weil sie es gewohnt sind. Obwohl der andere einem schon längst unsympathisch ist und auf den Sack geht, kennen wir es nicht anders, als die Freundschaft zu tolerieren und nie wirklich einen klaren Schlusspunkt zu setzten. Meistens hat man dann immer weniger Kontakt durch Ausreden und nach vielen mühevollen Jahren kommt es irgendwann zu einem Schlusspunkt, wo der Kontakt aufhört, aber die Freundschaft offiziell nicht beendet ist. Seit dem Kindergarten wird uns beigebracht, dass man Rücksicht auf andere nehmen soll, was zunähst auch schön und gut ist, aber uns wird nie beigebracht, „NEIN“ zu sagen. Wenn man etwas nicht möchte, neigt man dazu irgendwas zu erfinden, um nicht direkt zu sagen, was einem missfällt und damit womöglich anderen weh zu tun. Die Folge davon sind kleine Lügen und Stressfaktoren für den einzelnen von uns. Alexandra Reinwarth hat sich mir diesem Thema genauer befasst und meint: Am Arsch vorbei geht auch ein Weg, bzw. klarer ausgedrückt: Nein heißt nein!
Der Titel, sowie die Moral hinter dem Buch bedeuten nichts anderes als mehr auf sich selber zu hören und ehrlich zu sein. Wenn einem was nicht gefällt es einfach verändern, ohne wie sie es nennt, dabei gleich zum „Arschloch“ zu werden. Was schwieriger ist als gedacht ist, denn wie bringe ich dem einem Kollegen bei, der kurz vor Arbeitsende noch meine Hilfe bittet, dass ich keine Lust habe mich um seine Probleme zu kümmern und Überstunden zu machen? Und wie läuft es unter den Familienmitgliedern? Kann ich da überhaupt absagen, ohne einen generationenlangen Krieg anzustiften?

Mein Eindruck

Alexandra Reinwarth schafft es eine lesenswerte Unterhaltungslektüre zu schaffen, in der Humor, Moral und Selbstentwicklung kombiniert werden und somit 180 Seiten Lesespaß entstehen. Der Schreibstil ist leicht und zugänglich, was die Leser dazu veranlasst immer weiter zu lesen und das Buch wie eine gute Serie auf einmal durch zuschauen. Obwohl die Thematik und die dahinter verborgene Nachricht ziemlich schwer zu verdauen sind, schafft sie es durch Anekdoten und ehrliche Worte das Thema leichter zu machen und den Leser für ihre Meinung zu begeistern. Nach ihren Büchern bin ich immer motiviert es ihr gleich zu tun und mein Leben in eine für mich angenehmere Art und Weise zu führen, was dieses mal nicht anders ist. Nachdem ich viele verschiedene Situationen und Gründe kennen gelernt habe, um zu lernen das „NEIN“ klar und deutlich auszusprechen, möchte auch ich mehr darauf achten abzusagen, wenn mir was nicht passt und zu lernen dies nicht zu frech wirken zu lassen.

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Hast du es bereits gelesen? Wie fandest du es? In den Kommentaren kannst du gerne deine Meinung hinterlassen, oder Buchvorschläge geben!

Über Kinga Sadovskaia

Kinga Sadovskaia 17 Jahre alt und seit 2020 e4sy Redakteurin. Momentan Schülerin und arbeitet an ihrem Abitur. Ihre Freizeit verbringt sie am Liebsten mit lesen, schreiben und musizieren.

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