Dortmund siegt im DFB-Pokalfinale!

Am Samstagabend besiegte Borussia Dortmund mit 2:1 Eintracht Frankfurt und sicherte sich so im neunten Endspiel den vierten Pokalsieg. Damit hat Borussia Dortmund nach drei verlorenen Endspielen in Serie endlich den DFB-Pokal gewonnen.

Zu Anfang bestimmten die Dortmunder das Spiel und gingen so schon in der 8. Minute durch Ousmane Dembélé in Führung, der aus spitzem Winkel und 5 Metern Entfernung ins Tor der Frankfurter traf. In der 29. Minute gelang den Frankfurtern jedoch der Gegenschlag und es gelang Ante Rebić freistehend mit einem platzierten Lupfer den Ausgleich zu erzielen. Für den BVB wurde es noch einmal knapp, als Haris Seferović aus 18 Metern nur den Pfosten traf. Somit ging es mit einem verdienten 1:1 in die Halbzeit.

Nach Wiederanpfiff räumte der Torwart der Eintracht, Lukás Hrádecky, Christian Pulisic im Strafraum ab und verschuldete einen Strafstoß. Den folgenden Elfmeter verwandelte Pierre-Emerick Aubameyang cool und sorgte für die Führung zum 2:1. Im Folgenden trafen die Borussen aus Dortmund noch zweimal die Torlatte, sodass der Sieg des Favoriten angesichts dieser Großchancen letztendlich verdient war. Zwar drängten die Frankfurter noch auf das 2:2, jedoch gelang es ihnen nicht mehr, es zu erzielen.

Hertha und Freiburg nach Europa

Durch die Niederlage der Eintracht Frankfurt können die Freiburger und Berliner jubeln. Durch den Erfolg der Westfalen qualifizierte sich der Bundesliga-Sechste Berlin direkt für die Europa League. Das Überraschungsteam aus Freiburg schaffte es als Siebter in die Qualifikationsrunde zur Europa League.

Pechvogel Reus

Reus war Mitte der 1. Halbzeit im Rasen hängengeblieben und musste draufhin behandelt werden. Zwar spielte er die 1. Halbzeit noch zu Ende, jedoch blieb er zum Wiederanpfiff in der Kabine. Der erste Verdacht bestätigte sich: Marco Reus hat sich eine Verletzung im Kreuzband des rechten Knies zugezogen. Dabei soll es sich aber „nur“ um einen Teilriss des Kreuzbandes handeln. Der Teilriss soll für Reus eine Zwangspause von mindestens sechs bis acht Wochen bedeuten. Bei einem vollständigen Kreuzbandriss wäre es mehr als ein halbes Jahr gewesen

Personalie Tuchel

Vor dem Spiel hatte Tuchel überraschend den etablierten Spieler Nuri Sahin nicht in den 18er-Kader für das DFB-Pokal Finale berufen. Nun stellt sich sein Teamkollege Marcel Schmelzer hinter den Aussortierten und damit gegen seinen Trainer:

„Mich hat es sehr geschockt. Ich verstehe es einfach nicht. Wenn ein Spieler wie Julian Weigl ausfällt, dann ist der Einzige, der das mindestens genauso gut kann, Nuri Sahin. Deshalb war ich sehr überrascht. Wir alle wissen, welche Qualität er besitzt. Die Erklärung dafür muss der Trainer geben. Wir stehen komplett hinter Nuri. Ein toller Mensch.“ – Marcel Schmelzer 

Sahin selbst nannte die Entscheidung in der ARD „einen Schock“, über den er nicht weiter reden wolle.

Nun stellt sich die Frage wie es mit Tuchel weitergehen wird. Hans-Joachim Watzke hatte schon vor Wochen öffentlich über einen Dissens mit Tuchel gesprochen. Aus verschieden Quellen soll auch bekannt sein, dass das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer nicht immer das Beste sein soll. Viele Medien spekulieren schon über mögliche Nachfolger von Tuchel. Es ist somit sehr wahrscheinlich, dass zur nächsten Saison ein anderer Trainer auf der Trainerbank des BVB Platz nehmen darf.

Adrian Gädigk

Adrian ist 17 Jahre alt und ein Redakteur bei E4SY. Er besucht die 12. Klasse eines Gymnasiums und verbringt seine Freizeit mit Gesellschaftstanz, Gitarre spielen, Gaming und Tennis. Hinzu beschäftigt er sich privat im Bereich Bild- und Videobearbeitung.

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