Game of Thrones Staffelfinale von Staffel 7: The Dragon and the Wolf

Ungewöhnlich für Cersei: Sie verhandelt! (© HBO)

Spoiler-Alert! Hier handelt es sich um eine Rezension der siebten und letzten Folge von Staffel 7 der Serie „Game of Thrones“. Wer sie noch nicht gesehen hat, sollte ab hier nicht mehr weiterlesen. Optimal für die, die nochmal etwas nachlesen wollen.

Das Staffelfinale ist raus und bringt furchtbar viel Spannung mit. Zu Recht:

Daenerys, Jon und Cersei setzen sich samt Gefolgsleuten an einen Tisch. Naja. Ein Tisch existiert zwar nicht, aber wenigstens verhandelt man, ohne sich gleich die Köpfe einzuschlagen. Auch wenn Euron schon zu Beginn deutlich macht, dass er das sehr gern tun würde. Was allerdings auch für alle anderen gilt. Keiner vertraut dem andereren – jeder vermutet eine Falle. Kein Wunder, dass alle bis an die Zähne bewaffnet mit ihren Armeen anreisen.

Sandor Clegane präsentiert den Wiedergänger in der Drachengrube, welchen er jedoch sogleich zweiteilen muss, damit dieser nicht auf Cersei losgeht. Jon demonstriert eindrucksvoll wie in einer Art Teleshopping-Sendung, dass man diese nur mit Drachenglas oder Feuer umbringen könne. Hat er nicht Valyrischen Stahl vergessen?

Augenscheinlich macht sich Euron aus dem Staub – er wolle mit einem Kampf gegen Untote nichts mehr zu tun haben, sondern lieber auf den Eiseninseln seinen Lebensabend genießen.

Auch Cersei scheint beeindruckt. Sie stimmt einem Waffenstillstand zu, sofern Jon sich nach dem Kampf gegen den Nachtkönig nicht auf Daenerys‘ Seite schlägt. Cersei lässt die Verhandlungen jedoch vorerst scheitern, als Jon erklärt, er wolle den Schwur gegenüber Daenerys nicht brechen.

Interessanterweise schafft es gerade Tyrion, Cersei von deren Wiederaufnahme zu überzeugen. Sie bringt es aber auch merkwürdigerweise nicht übers Herz, ihn exekutieren zu lassen. Zu allem Übel erkennt er auch noch, dass Cersei einen weiteren Lannister in sich trägt. Diese verkündet den anderen Verhandlungspartnern dann aber, dass auch ihre Legionen gegen den Nachtkönig in den Kampf ziehen würden.

Doch Jamie bricht mit ihr und verlässt sie, als sie ihm eröffnet, wie sie die neuen Verbündeten hintergehen möchte: Euron soll nicht, wie verkündet, nach Hause kehren, sondern die Goldene Kompanie aus Essos abholen. Doch davon weiß der Rest bis jetzt noch nichts…

Währenddessen kommt es auf Winterfell zum Showdown der Intrigen:
Nachdem Baelish Sansa scheinbar überzeugt hat Arya umzubringen, kommt es zum Gerichtsprozess über Leben und Tod.

Doch Sansa klagt nicht wie erwartet Arya, sondern Baelish des Mordes, der Intrigen und des Verrates an. Nach seiner endgültigen Überführung durch Bran schnippelt Arya ihm die Kehle durch. Damit sind die Schwestern wieder froh vereint.

Derweil kann Jon auf Drachenstein sogar Theon vergeben, welcher seine Schwester Asha retten möchte. Doch dazu muss dieser noch einen Rebellen in den eigenen Reihen eliminieren.

Jon begleitet Daenerys auf einem Schiff in den Norden. Wie viele Fans vermuteten, schlafen die zwei miteinander. Ein betrüblicher Blick von Tyrion auf die Kammer sowie ein Audiokommentar von Bran enthüllen den Inzest.

 

All das wird aber noch durch die ultimative Katastrophe bei Ostwacht überlagert: Viserion mit dem Nachtkönig auf dem Rücken brennt Ostwacht samt einem Teil der Mauer nieder. Die Mauer ist gefallen! Und die Heerscharen an Wanderern und Wiederkehrern haben freien Einzug in den „Norden“. Wenigstens eines wäre geklärt: Viserion speit weder Eis noch Feuer, sondern blaue Flammen…

 

Mit dem Staffelfinale geht Staffel 7 zu Ende und stellt klare Weichen für die nächste Staffel. Alles läuft auf den finalen Showdown zwischen Leben und Tod hinaus. Schafft es Jon, den Nachtkönig zu eliminieren? Und wenn ja, gelingt es Daenerys, sich danach noch gegen Cersei zu behaupten? Oder siegen doch die Toten? Spätestens Ende 2018 werden wir es erfahren, denn dann folgt Staffel 8.

Denn die Nacht ist dunkel und voller Schrecken…

Julian D.

Julian ist 17 Jahre alt und Redakteur bei E4SY. Seine Ressorts sind Politik, Wirtschaft, Filme und Serien.

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