Game of Thrones Staffel 7, Folge 2: Stormborn

Auf Drachenstein werden Pläne geschmiedet. Ein wenig zu optimistisch.
Auf Drachenstein werden Pläne geschmiedet. Ein wenig zu optimistisch.

Achtung: Spoiler-Alert! Hier handelt es sich um die Zusammenfassung und Bewertung der Ereignisse der zweiten Folge, Staffel 7, der Serie „Game of Thrones“. Wer sie noch nicht gesehen hat, sollte ab hier nicht mehr weiterlesen. Optimal für alle, die nochmal etwas nachlesen wollen.

Im Gegensatz zu Folge eins, in der nur ein laues Lüftchen wehte, wurde der Zuschauer durch Stormborn mit einer Unmenge an Information und neuen Geschehnissen in den einzelnen Handlungssträngen bombardiert. Was jetzt nicht unbedingt schlecht ist.
Aber erstmal die einzelnen Handlungsstränge aufgedröselt:

Zu Beginn verwickelt Daenerys Varys in einen verbalen Schlagabtausch, den Varys jedoch schlussendlich gewinnt. Gesprächsgegenstand ist seine Loyalität gegenüber Daenerys, welche sie in Frage stellt.
Anschließend berät sie sich mit Tyrion, Ellaria Sand, Olenna Tyrell und Asha Graufreud über das weitere militärische und taktische Vorgehen. Zwar möchten Asha und Ellaria sofort mit allen verfügbaren Truppen (und den Drachen) in Königsmund einfallen, doch da das zu viele Opfer fordern würde, entschließt sich Daenerys dagegen. Tyrion setzt sich durch, mit den Dornischen sowie den Tyrell-Truppen Königsmund zu belagern, während man gleichzeitig mit den Unbefleckten in Casterlystein einfällt, um die Macht der Lennisters zu brechen.
Dazu soll Asha mit ihren Schiffen und den Sandschlangen gen Dorne fahren und deren Truppen zurück transportieren.
Zu Guter Letzt taucht auch noch die Rote Frau auf, um wieder einmal jemanden als den prophezeiten Herrscher zu preisen – diesmal Daenerys.
Von ihr erfährt Daenerys aber auch von Jon, den sie sogleich als Verbündeten nach Drachenstein bestellt.

Jon beschließt – gegen den Widerstand von Sansa und seiner Untergebenen – der Bitte nachzukommen. Er setzt Sansa als seine Stellvertreterin in Abwesenheit ein, nicht ohne Kleinfinger mit physischen Argumenten klarzumachen, dass es für ihn bei Sansa nichts zu holen gibt.

Doch sowohl bei Jon als auch bei Daenerys gibt es Probleme im Inneren. Während sowohl Sansa als auch einige Gefolgsleute Jon’s offen seinen Entscheidungen entgegen treten, gibt es noch Streitigkeiten unter den Verbündeten von Daenerys. Auf beiden Seiten wird Misstrauen gegenüber Tyrion geschürt

Währenddessen zieht Cersei die Tyrell-Lehnsmänner auf ihre Seite, was vor allem durch das unerwartet diplomatische Verhalten Jaimes gegenüber Randyll Tarly gelingt. Dieser soll Wächter des Südens werden.
Zu allem Übel zieht nun auch Qyburn sein Ass aus dem Ärmel: Um die Drachen zu Fall zu bringen, hat er im Geheimen eine Balliste entwickelt, die sogar Drachenschädel spaltet…

Was ist noch passiert?

Ach ja, Samwell Tarly operiert verbotenerweise Jorah Mormont in der Zitadelle, um diesen von den Grauschuppen zu heilen. Sah ziemlich unschön und unangenehm aus, ob es hilft ist die andere Frage….

Außerdem findet Arya gleich zwei Dinge heraus:
1. Sansa und Jon leben!
2. Ihr Schattenwolf Nymeria, den sie zu Beginn von Staffel eins in die Wildnis entließ, ist jetzt Boss eines Wolfsrudels. Zwar erkennt er sie wieder, macht sich aber sogleich wieder aus dem Staub. Daraus könnte noch was werden….

Und um der Handlung endlich noch etwas Blut und Eisen zu verschaffen, überfällt der Psychopath Euron die Flotte seiner Schwester, mit der auch Ellaria und die Sandschlangen reisen. Brutal metzelt er nicht nur viele Gefolgsleute nieder, sondern tötet auch zwei Töchter Ellaria’s. Asha, Ellaria und deren Mutterkind Tyene kann er gefangen nehmen. Theon, dieser Feigling, flieht.

Wie erwartet hat sich Euron also ein wunderbares Hochzeitsgeschenk gesucht:
Drei Frauen, die Cersei hasst. Zwei davon sind auch noch für den Tod ihrer Tochter Myrcella verantwortlich. Das könnte eine weitere Hinrichtung verursachen. Eine Tatsache macht mich allerdings stutzig: Wieso hat vor allem Asha sich nicht auf die kommende Attacke ihres Onkels vorbereitet? Und wieso zwitschern Varys‘ Vögelchen nicht mehr? Ungut für Daenerys in jedem Fall.
Bedenken bereitet mir persönlich die Tatsache, dass Kleinfinger nun mit Sansa allein auf Winterfell zurückbleibt. Dadurch kann Baelish definitiv zu viel Einfluss auf ihre Gedankengänge nehmen. Viele Fans sehen in ihm immer noch den Superschurken, der wider Erwarten am Ende den Thron besteigt. Durch Intrigen, Mord und Co. Aber wer weiß das schon.

Außerdem könnte es zukünftig noch Reibungen zwischen Jon und Daenerys geben. Sie will einen Bündnispartner, er nur das Drachenglas.
Und Cersei wird zweifellos wieder erstarken (oh, oh), da es sonst nicht spannend genug bleibt…

Die nächste Folge mit dem Titel „The Queen’s Justice“ läuft am 30.07.2017. Jeden Sonntag wird die neueste Folge veröffentlicht. In „The Queen’s Justice“  geht es, wie der Name schon sagt, um Euron’s Ankunft in Königsmund mit den Gefangenen sowie das Treffen zwischen Daenerys und Jon. In diesem Sinne: Was tot ist, kann niemals sterben.

Julian Dennig

Julian ist 17 Jahre alt und Redakteur bei E4SY. Er besucht die 11. Klasse eines Gymnasiums in Baden-Württemberg. Hauptsächlich schreibt er über Politik, Wirtschaft sowie Filme und Serien.

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