Was bedeuten eigentlich die Namen von Technikinnovationen?

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Woher bekamen die ganzen Tec-Innovationen , wie Android oder Bluetooth, eigentlich ihre Namen? Wir haben es Recherchiert und präsentieren euch unsere Ergebnisse. 🙂

Android

Googles Handy-Betriebssystem hat einen Namen, der von einem kleinen Startup stammt, das Google 2005 kaufte. Es entwickelte ein innovatives Betriebssystem für mobile Endgeräte. Weil das Unternehmen seinen Namen verlor, nannte man stattdessen die Software „Android“ (Roboter).

Apple

Der Name „Apple Computer“ war die Idee von Steve Jobs. Jobs war bei der Gründung des Unternehmens Frutarier und aß nur Obst, das von Bäumen gefallen war. Eine seiner Lieblings-Apfelsorten soll „MacIntosh” gewesen sein, aus denen der Name für die Hardware entstand. Ein früher Werbeslogan hieß: „Byte into an Apple”.

Apples iPod

Als Apple seine Strategie für neue Geräte formulierte, war ein Ziel, dass ein Mac eine zentrale Schnittstelle für andere Geräte werden soll. Vinnie Chieco, der engagiert wurde, um einem namenlosen Musik-Player zu einer Bezeichnung zu verhelfen, ließ diese Vorgabe bei seinen Brainstormings keine Ruhe. Er kam von „hub” zu „pod”: ein Shuttle, das an ein Raumschiff andockt. Mit dem „i” vom iMac wurde daraus der iPod.

Asus

Eigentlich wollten vier abtrünnige Acer-Mitarbeiter ihre eigene Firma nach dem geflügelten, griechischen Fabelwesen „Pegasus“ benennen. Doch als sie darüber nachdachten, wie weit vorn ihr bisheriger Arbeitgeber Acer in Telefon- und Adress-Verzeichnissen stand, schnitten sie die ersten drei Buchstaben ab und „Asus“ wurde geboren.

Blackberry

2001 suchte Research in Motion nach einem Namen für sein E-Mail-Handy und heuerte schließlich die Firma Lexicon Branding für diese Aufgabe an. Man wollte einen Namen finden, der positiv besetzt war. Der Durchbruch kam, als jemand die Tasten des Smartphones mit Saatkörnern verglich. Man entschied sich sich schließlich für „Blackberry“ – die Brombeere.

Bluetooth

Das Wort „Blauzahn” als Name für einen drahtlosen Verbindungsstandard zu verwenden ist ziemlich originell: König Harald Blatand war Ende des zehnten Jahrhunderts König von Dänemark und schaffte es, sein Reich, Norwegen und Schweden unter einem Banner zu vereinen. Genau das war es auch, was die Entwickler von Bluetooth sich wünschten: Einen gemeinsamen Standard für drahtlose Verbindungen zwischen Geräten aller Art. Haralds Nachname Blatand bedeutet Blauzahn, englisch: Bluetooth.

Firefox

Der Freeware-Browser Firefox hieß zu Beginn seiner Entwicklung 2002 noch „Phoenix” und sein Logo zeigte den legendären Feuervogel. Bereits ein halbes Jahr später wurde der Name in „Firebird” geändert, das Logo blieb bestehen. Doch man hatte nicht bedacht, dass es bereits ein anderes Open Source Product gleichen Namens gab. Um Ärger zu vermeiden, entschied man sich vor dem Erscheinen der Version 1.0 für „Firefox”.

Google

Der Name der größten Suchmaschine ist zu dem Verb „googeln” geworden, das auch im Duden steht. Dabei entstand „Google“ aus einem Schreibfehler: Eigentlich sollte die Suchmaschine nach der Zahl „Googol” benannt werden. Das ist eine 1 mit 100 Nullen, was die Beinahe-Unendlichkeit des Internets ausdrücken soll. Doch der Name Googol war schon besetzt. Also nannten die Gründer Larry Page und Sergey Brin 1997 ihre Firma eben Google.

Hulu

Ein Internet-Portal, das die neuesten Sendungen kurz nach der Ausstrahlung online verfügbar macht – leider nicht für Nutzer in Deutschland. Der Name „Hulu” bedeutet eigentlich im Mandarin-Chinesisch: „Interaktive Aufnahme”. Aber Hulu hat in einigen Sprachen auch noch andere, unpassende Bedeutungen: Im Hawaiianischen steht es für „Haare”, auf Swahili bedeutet es „aufhören” und im Indonesischen ist „hulu” das Wort für „Hintern”.

IBM ThinkPad

In der Führungsspitze von IBM konnte man sich 1992 nicht so recht für den von den Entwicklern gewählten Namen erwärmen. Dass „ThinkPad” schließlich nicht durch eine langweilige Nummer ersetzt wurde, hat IBM einem mutigen Mitarbeiter zu verdanken: Er gab das gesamte Notebook-Konzept inklusive Namen an die Presse – und die war so begeistert, dass man sich schließlich gezwungen sah, bei dem ursprünglichen Namen zu bleiben.

Mac OS X

Das X steht als römische Ziffer für die Version 10 von Apples Betriebssystem Mac OS. Da die Entwickler nicht immer von Version 10.0 oder 10.1 sprechen wollten, nannten sie die Versionen „Cheetah” oder „Puma”. Da diese Namen immer an die Öffentlichkeit gelangten, entschied man sich, sie offiziell in den Titel zu übernehmen. Seitdem gibt es Cheetah (10.0), Puma (10.1), Jaguar (10.2), Panther (10.3), Tiger (1.4), Leopard (10.5) und Snow Leopard (10.6).

Twitter

2006 zeigt Jack Dorsey seinem Freund Biz Stone sein aktuelles Projekt, einen Micro-Blogging-Services mit Nachrichten von maximal 140 Zeichen Länge. Stone musste sofort an die Kommunikation unter Vögeln denken: „Kurze Informations-Stöße, alle schnattern durcheinander und haben Spaß dabei.“ Aus dem englischen Wort für zwitschern („to twitter“) machte Stone schließlich „Twitter“.

Wii

Nintendo wollte bei der Benennung seiner Spiele-Konsole nicht in dieselbe Falle wie Hulu tappen und entschied sich für eine eigene Wortschöpfung. Das Konzept der Wii war gemeinsames Spielen mit mehreren Personen. Daher entstand aus dem englischen „we“ („wir“) zunächst „wi“ und schließlich „wii“. Bei der Schreibweise mit doppeltem i stehen diese für nebeneinander stehende, spielende Personen.

Wikipedia

„Wiki“ ist das hawaiianische Wort für „schnell“ und „pedia“ die letzte Silbe von „encyclopedia“, dem englischen Wort für Lexikon. Durch Verschmelzung der beiden Begriffe entstand der Name, der die Brockhaus-Kollegen das Fürchten gelehrt hat. Eine weit verbreitete, falsche Interpretation des Wortes „wiki“ besagt, dass es eine Abkürzung für „what i know is…“ sei. Diese Bedeutung ist allerdings erst nach „Wikipedia“ entstanden.

Windows 7

Zunächst hieß Microsofts neues Betriebssystem „Windows Blackcomb“, dann „Windows Vienna“ und nun schlicht „Windows 7“. Es handelt sich schlicht um die siebte Version von Windows. Als man mit „Windows Vista“ vom bekannten Schema (3.11, 95, 2000 und XP) abwich, blieb der Erfolg aus. Offensichtlich wollte man mit Windows 7 eine sprachliche Distanz zu Vista schaffen – und zurück zu den Anfängen gehen.

Quelle: Bild

Tim Senger

Tim ist Leiter und Chefredakteur von E4SY. 2013 ist er das erste Mal jour­na­lis­tisch für ein Spielemagazin aktiv geworden. Momentan absolviert er zudem ein duales Studium im Bereich Wirtschaft.

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